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20er-Jahre-Revue mit Musik von Franz Grothe

Casanova Society Orchestra im Kulturzentrum

Nach dem großen Erfolg von 2017 gastiert das Casanova Society Orchestra endlich wieder in Herne: Paul Holzmann und die „Begleitkapelle“ präsentieren Freitag, 28. September 2018, im Kulturzentrum „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“, die 20er-Jahre-Revue mit Musik von Franz Grothe.

„In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ – unter diesem weitreichenden Motto macht sich der Protagonist des Abends, der charmante Bariton Paul Holzmann, wieder einmal auf, ein neues Herz zu erobern. Denn der Liedtitel von Franz Grothe aus den 30er Jahren ist heute so aktuell wie damals. Das Konzert ist eine Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert: Über die 70er und 50er Jahre, zurück in die goldenen Zwanziger.

„In der Nacht ist der Mensch nicht gern allein“ am 28.09.2018 im Kulturzentrum. Herne Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Zum 110. Geburtstag des Komponisten Franz Grothe mit freundlicher Unterstützung der Franz-Grothe-Stiftung.

Zu erleben ist die Musik von Franz Grothe, dem über fünf Jahrzehnten erfolgreichsten Komponisten im Deutschen Tonfilm. Dabei sind neben seinen großen Hits aus den 20er und 30er Jahren auch vertreten: Das „Lied vom Wirtschaftswunder“, bekannt durch den Kabarettisten Wolfgang Neuss, „Es ist alles nur geliehen“, gesungen von Heinz Schenk in der Fernsehsendung „Zum Blauen Bock“ und der „Mitternachtsblues“, der Instrumentalwelthit aus den fünfziger Jahren.

Eintrittspreise: 25,25 Euro (inkl. Gebühren) / Tickets: Eintrittskarten gibt es online bei www.proticket.de

Paul Holzmann sang im „Vetter aus Dingsda“ genauso wie 12-Tonmusik im bayerischen Rundfunk (das heißt, er sang schon Verschiedenes bei beiden Anlässen), war gleich in mehreren Rollen in der „Linie1“ zu sehen und hören und brachte das Casanova Society Orchestra bis zur Fifa-Gala bei der Fußball-WM 2006. Vielseitig geht Paul Holzmann mit seiner Begleitkapelle an die Sache ran. Hier wird charmant zum Tanze geladen, verführt, gewitzelt und gestritten, um den Platz am Mikrophon und das Privileg, die erste Geige spielen zu dürfen. Es wird gejodelt, a cappella harmonisiert und die Zwanziger ins einundzwanzigste Jahrhundert geholt.

DIE BEGLEITKAPELLE

Einfühlsam und stilsicher begeistert „Die Begleitkapelle“ mit Tango, Paso Doble, Rumba, Foxtrot und Walzer in perfekt auf die Besetzung zugeschnittenen Arrangements und spektakulären Instrumentenwechseln im Stil der Weintraub Syncopaters. Die durchweg exzellenten Musiker können und wollen weit mehr als nur begleiten, so präsentiert „Die Begleitkapelle“ mit jodelndem Gesangstrio und einer Comedian-Harmonists-Einlage noch viele andere geniale Überraschungen.

Lisa Hansen (Sonja Firker) spielt ebenfalls Geige und singt. Damit sind die Gemeinsamkeiten zwischen ihr und dem Band-Leader aber schon erschöpft. Darauf legt sie Wert. Sie ist es gewohnt, neben großen Sängern zu bestehen, so spielte sie live und auf CD mit internationalen Stars wir Seal, Sarah Connor, Otto Waalkes und Udo Jürgens. Und sie weiß, was sowohl in den Zwanzigern als auch heute in Bezug auf Mann und Frau gilt. Der eine singt, die andere siegt.

Thomas Huder hat schon einige Orchester mit seinem Trompetenklang veredelt. Gelandet ist er schließlich im Palast Orchester, wo er auch für Inszenierungsfragen zuständig war. Mit diesen Referenzen war er der Richtige um „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ zu einem runden Abend zu machen.

Tom van Hasselt ist auf seine Weise dem großen Grothe und seinen Kollegen auf den Spuren. Er tritt wie einst Friedrich Holländer und Co in Berliner Kabaretts auf und bringt eigene Lieder zum Besten. Als man ihn fragte, ob er bei der Revue am Klavier sitzen würde, sagte er zu und ließ es sich nicht nehmen, neben den Tasten auch das ein oder andere Wort aus seinem kreativen Kopf springen zu lassen.

Mareike Schinzel ist auf Saxophon und Klarinette zuhause, und wenn sie das nicht ist, singt sie oder segelt auf der MS Europa musizierend um die Welt, auch Tobias Fuchs meldet sich zu Wort, wenn er nicht mit seinem mit tausendundeinem Klangspielzeug bestücktem Schlagzeug beschäftigt ist. Last but not least weiß auch unser Bassist Andreas Hirtler als Multitalent zu glänzen. Der zweite gebürtige Bayer im Bunde bedient alles was Saiten hat und greift, wenn es sein muss (und das muss es, wenn es bayrisch wird) auch schon mal zur Tuba.

Choreografie: Dominik Büttner hat bei seiner Karriere als Musicaldarsteller in Stücken wie Elisabeth, Cabaret und Tanz der Vampire schon so einiges aufs Parkett gelegt. Mit viel Humor und Liebe zum Detail entwarf er die auf uns zugeschnittenen Choreografien.

www.casanova-berlin.de / www.franzgrothe.de