Newsticker

Cranger Kirmes und die Sicherheit

Keine akute Bedrohung / Polizei setzt Videokameras ein

Cranger Kirmes © Horst Martens, Stadt Herne

Auch bei der diesjährigen Cranger Kirmes tun die Veranstalter wieder viel für die Sicherheit. Das Sicherheitskonzept wird jedes Jahr auf einen aktuellen Stand gebracht.

„Keine akute aktuelle Bedrohung“ stellt Kirmesdezernent Johannes Chudziak fest. „Das Sicherheitskonzept für die Kirmes haben wir immer weiter fortgeschrieben und entwickelt“, so Chudziak. Deshalb wird es für die Besucher auch keine Absperrungen und keine Zugangskontrollen geben. Anders im Straßenverkehr: Statt Betonpoller setzt die Stadt die von der Herner Stadtmarketing eingebrachten „Herner Track Sperren“ ein,  um die Zufahrten zu sichern und den Pkw-Verkehr rauszuhalten. Wenn ein Auto gegen eine Sperre fährt, bohrt sich die Sperre in den Asphalt.

Videokameras überwachen neuralgische Punkte

Auch weitere neue Sicherheitsvorkehrungen stellten die Veranstalter vor. „Die Polizei wird drei stationäre Videokameras auf dem Festgelände einrichten“, sagt Roland Schwarz, Leiter der Polizeiwache Wanne-Eickel. Die Kameras sind auf neuralgische Punkte ausgerichtet und werden vom Bochumer Polizeipräsidium aus überwacht. Außerdem wird, wie im vorigen Jahr, ein mobiler Videowagen im Einsatz sein. Den Besuchern empfiehlt Schwarz: „Bitte keine großen Taschen und Rucksäcke mitbringen! Bitte nicht mit Pkw anreisen!“

  • Informierten über das Sicherheitskonzept der Cranger Kirmes: Michael Torkowski, Johannes Chudziak, Roland Schwarz und Ralf Radloff. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

HCR verlegt Haltestellen

Aus Sicherheitsgründen werden die für die Cranger Kirmes eingerichteten Haltestellen werden während des Rummels verlegt. Die HCR-Busse halten auf der Heerstraße nahe der Hafenstraße. Die BOGESTRA-Linien enden auf der Rathausstraße kurz vor der Ludwigstraße. Der Halt der Vestischen wird auf der Recklinghauser Straße erfolgen. Die Berufsfeuerwehr Herne, die an dem Sicherheitskonzept mitgestrickt hat, zeigt an drei Punkten Präsenz: an der Schleuse, am Pumpwerk und auf dem Gelände der Firma Schwing. Resümierend sagt Stadtrat Chudziak zur Sicherheitslage: „Für die Besucher ändert sich nicht viel. Sie können sich auf eine sehr sichere und schöne Veranstaltung freuen.“

Schausteller sichern Seitenstraßen beim Festumzug

118 Gruppen mit etwa 4.000 Teilnehmern sowie 80 Festwagen, 18 Fußgruppen und elf Musikgruppen bilden den Festumzug am Samstag, 4. August, ab 10.30 Uhr. „Die weiteste Anreise hat die ‚Carpe Diem Marchingband‘ aus Bremerhaven sowie der Reiter-Fanfarenzug Höven aus dem Landkreis Oldenburg“, sagte Zugleiter Michael Torkowski vom Fachbereich Öffentliche Ordnung. Die größte Einzelgruppe stellt die 1. Herner Karnevalsgesellschaft mit 110 Teilnehmern. Auch beim Festumzug hat Sicherheit höchste Priorität: „Schausteller sichern die Seitenstraßen ab“, so Torkowski.

Horst Martens