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Stadtentwässerung feiert Geburtstag

Tag der offenen Tür zum Zehnjährigen

Bei der SEH ist immer Licht am Ende des Tunnels. Jetzt lädt das Unternehmen zur Zehn-Jahresfeier. © Thomas Schmidt, Stadt Herne. Bei der SEH ist immer Licht am Ende des Tunnels. Jetzt lädt das Unternehmen zur Zehn-Jahresfeier. © Thomas Schmidt, Stadt Herne.

Sichere Abwasserentsorgung für 160.000 Menschen: Die Stadtentwässerung Herne feiert Geburtstag. Vor zehn Jahren – am 1. Januar 2008 – hoben die Stadtwerke Herne AG und die Gelsenwasser AG die SEH als gemeinsame Ge-sellschaft aus der Taufe, um Anteile an der Stadtentwässerung Herne übernehmen zu können. Mit einem Tag der offenen Tür auf dem Gelände der Akademie Mont-Cenis in Sodingen erinnert die SEH am Samstag, 30. Juni, ab 11 Uhr an die Gründung vor zehn Jahren.

Tag der offenen Tür der Stadtentwässerung Herne: Samstag, 30. Juni, ab 11 Uhr, Gelände der Akademie Mont-Cenis, Sodingen.

Ziel der EU-weit ausgeschriebenen Neuorganisation war es, die Wasser- und die Abwasserentsorgung der Kommunen zusammenzuführen. Dadurch gelang es, den städtischen Haushalt zu entlasten und den Herner Bürgern stabile Gebühren zu garantieren.

  • Azubis werden in die Geheimnisse der Kanalreinigung eingewiesen.

Herner Modell mit Vorbildcharakter

Als „Herner Modell“ erlangte die Kooperation bundesweit Vorbildcharakter für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Kommune, Stadtwerken und Wasserversorger.  RKI-Fachkraft – Hightech-Beruf mit Zukunft Heute arbeiten unter dem Dach der SEH über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie kümmern sich um das 416 Kilometer lange Kanalnetz, zahlreiche Spezialanlagen für eine zuverlässige Abwasserentsorgung und die Unterhaltung oberirdischer Was-serläufe. Seit 2013 ist die SEH auch Ausbildungsbetrieb für den gefragten Umwelt-schutz- und Zukunftsberuf „Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice“. Für die Arbeit an den Abwasserkanälen, Schachtbauwerken oder Gullys in Herne stehen leistungsstarke Maschinen und Spezialfahrzeuge zur Verfügung, die dank flexibler Arbeitszeiten optimiert genutzt werden können.

„Jahrhundertprojekt“ Emscherrenaturierung

Zu den wichtigsten Meilensteinen seit Gründung der Gesellschaft zählt das „Jahrhundertprojekt“ Emscherrenaturierung, an dem die SEH seit 2011 aktiv mitwirkt. Von den Flottmann-Hallen über den stillgelegten Rangierbahnhof Constantin bis zum Schmiedesbach auf dem ehemaligen Hibernia-Gelände entstand so ein naturnaher Regenwasserlauf. Oberirdische Abschnitte verwandelten sich in landschaftlich attraktive Naherholungsmöglichkeiten.

Die Stadt Herne verfügt über 416 km Abwasserkanäle, 11.000 Schachtbauwerke, 3 Düker und 5 Pumpwerke, 18.000 Sinkkästen

Aufgaben der SEH: Bau und Unterhaltung von Abwasserkanälen, Bau und Unterhaltung von Gewässern, Bau und Unterhaltung von Sonderbauwerken (Pumpwerke, Regenrückhaltebecken, Regenüberläufen, Düker, Stauraumkanäle, TV-Inspektion, Kanalreinigung, Sinkkastenreinigung, Rattenbekämpfung.