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Essen verbindet

gfi lädt zum Samstags-Frühstück

Die gfi stellt ihre wichtigsten Vorhaben im neuen Jahr vor. Die gfi stellt ihre wichtigsten Vorhaben im neuen Jahr vor.

„Essen verbindet“ heißt die neueste Aktion der gfi* im „O“ – dem Ort der Kulturen in der Overwegstraße 32. Ab sofort treffen sich dort jeden Samstag Interessierte zum Frühstück, um sich miteinander auszutauschen. Jeder ist herzlich dazu eingeladen.

Um das Projekt zu erläutern und das Jahresprogramm vorzustellen, hatte die gfi zum Pressefrühstück eingeladen, so dass die Medienleute bildlich vor Augen hatten, was geplant ist. So ein gemeinsames kommunikatives Frühstück kostet natürlich Geld. Die Finanzierung hat die gfi auf eine ungewöhnliche Weise organisiert. Geschäftsführer Michael Barszap berichtet: „Ich habe mit einem Kenner über die Möglichkeiten des Fundraising (Mittelbeschaffung einer wohltätigen Organisation) gesprochen. Er sagte: Was kann die gfi? Meine Antwort: ‚Menschen verbinden.‘ Wir haben viele Angebote, bei denen sich Menschen näher kennen lernen.“ In den sozialen Medien hatte Barszap von der postcode-Lotterie gehört. Teilnehmer spielen mit dem Postcode, der sich aus ihrer Postleitzahl und einem Buchstaben-Code für ihre Straße zusammensetzt. Gemeinsam mit allen Teilnehmern mit demselben Postcode haben sie jede Woche die Chance auf attraktive Gewinne. Die Idee des Gewinnspiels kommt aus Holland und hat erste Erfolge in Deutschland. Für die gfi war vor allem eines wichtig: 30 Prozent eines postcode-Loses gehen an ein förderfähiges Projekt. Flugs bewarb sich die Institution mit dem Vorhaben „Essen verbindet“ und bekam die Zusage einer Förderung in Höhe von 5776 Euro. 1.500 Euro schoss die gfi noch hinzu.

  • Die gfi stellte bei einem Pressefrühstück das Programm für 2018 vor. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne.

Deshalb finden die Besucher ab dem 20. Januar jeden Samstag von 9 bis 11.30 Uhr – auch in den Ferien – auf der gfi-Etage im „O“ einen gedeckten Tisch vor. Eingeladen sind: Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Geflüchtete. Alle, die Interesse haben. „Uns geht es auch um Begegnungsmöglichkeiten von Geflüchteten zur deutschen Gesellschaft“, sagt Barszap. 30 bis 50 Plätze stehen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein normales internationales Frühstück. Wobei die Organisatoren auch insgeheim hoffen, dass ausländische Bürger auch mal etwas aus ihrer Heimat mitbringen.

Gleichzeitig stellte die gfi auch ihr Jahresprogramm vor, das eben das zeigt, was den Verein ausmacht: Menschen Verbindendes.

Der Frauentreff: An jedem ersten Mittwoch des Monats von 10 bis 12 Uhr finden Frauen in lockerer Runde zusammen. Zu jedem Treffen wird ein Gast eingeladen, der über seine Arbeit berichtet. U.a. sind dabei: die Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering (7.2.) und Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda (5.9.).

Nähkurse: Der gfi-Geschäftsführer warnt: Vorsicht, macht süchtig! Chiara Cremon vermittelt die Faszination des Nähens so gekonnt, dass das zu erwartende Interesse immerhin für 15 Kurse und für sechs Workshops reicht. Hergestellt werden Art-Bags (Taschen aus dem Material von Werbematerialien), Jersey-Kleider oder Winter-Jogginghosen.

Angebote für Kinder: Basteln, Partys (Wikingerfest, Halloweenparty, Nikolaus).

gfi-Länderküche: Die Low-Budget-Küche wird weiter geführt: Mit wenig Geld lecker kochen. Dabei geht es darum, was in anderen Nationen auf den Tisch kommt.

*Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit in Herne e.V.

Horst Martens