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Herbert – der Herner Jugendkulturpreis – am Wochenende

Junge Herner zeigen, was sie künstlerisch drauf haben

Milena Michalak, Jasmin Büning und Anna-Lotta Iserloh helfen bei den Vorbereitungen. © Horst Martens, Stadt Herne. Milena Michalak, Jasmin Büning und Anna-Lotta Iserloh helfen bei den Vorbereitungen. © Horst Martens, Stadt Herne.

Am kommenden Wochenende (30. September / 1. Oktober) läuft bereits zum 6. Mal der Herner Jugendkulturpreis „Herbert“ in den Flottmann-Hallen – wieder im Rahmen von nachtfrequenz18, der langen Nacht der Jugendkultur. Die Vorbereitungen für die rund 80 Teilnehmer mit der Hängung der Kunst und den Soundchecks für die Bühnenpräsentationen sind im vollen Gange.

Die Türen für das Publikum öffnen sich dann am Samstag, 30. September, ab 16 Uhr (bis 21.30 Uhr) und am Sonntag, 1. Oktober ab 15 Uhr, dann zeigen die jungen Herner zwischen 14 und 23 Jahren, was sie künstlerisch drauf haben. Am Sonntag, 1. Oktober, werden ab 19 Uhr die Preise verliehen.

  • Interviewzone in der Ausstellungshalle. © Sascha Rutzen

Die Halle IV wird sich wieder in eine Ausstellungshalle für junge Kunst verwandeln. Hier wird die bildende Kunst ausgestellt und auf der Bühne in der Halle werden Interviews geführt – so kann sich jeder live über die Künstler und ihre Werke informieren. Auf der großen Bühne im Foyer erwartet das Publikum einige Überraschungen. Auch in diesem Jahr sind neben Gesang, Performances, Poetry-Slams, Videos, außergewöhnliche künstlerische Beiträge zu sehen. Natürlich werden auch hier von den Moderatoren neugierige Fragen gestellt.

Jede Menge Preise

An diesen Zwei Tagen werden sich mehr als 80 Teilnehmer in den Flottmannhallen tummeln. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Preis- sowie eine Jugendjury geben, die am Sonntag Preise für besonders förderwürdige künstlerische Beiträge vergeben wird (Jeweils 1200, 1000 und 800 Euro für die drei Bestplatzierten). Das Publikum darf ebenfalls wieder seinen Favoriten auszeichnen (500 Euro). Die Preisgelder sponsert die Kulturinitiative Herne. Auch der Lions Club Herne und die Herner Sparkasse fördern das Event.

Interessierte sind herzlich eingeladen zu schauen und zu staunen – der Eintritt ist frei.

Die FSJ-lerinnen Jasmin Brüning, Anna-Lotta Iserloh und Milena Michalak bereiten das „Meat und Eat“ und viele andere Dinge vor. Alle Künstler sind eingeladen, sich am Freitag, 29. September, um 20 Uhr bei einem kleinen Snack in den Flottmann-Hallen einzufinden, um sich kennenzulernen und ihre Erfahrungen bei den Vorbereitungen zu sprechen.

Was der „Herbert“ für Herne bedeutet

„Zum 6. Mal „Herbert“ –  die Veranstaltung wird jetzt eingeschult“, sagt Gabriele Kloke vom Kulturbüro. Die hohe Zahl der jungen Kunstinteressierten weist das Event als wichtiges Standbein im Herner Kulturkalender aus. „Für viele Jugendliche steht nicht der Wettbewerb im Mittelpunkt. Sie wollen den ‚Herbert‘ als Spielwiese und für den kreativen Austausch nutzen“, sagt Pierre Cournoyer, der unter anderem auch die künstlerischen Darbietungen am Wochenende moderiert. Chris Wawrzyniak, einer der Initiatoren von ‚Herbert‘, betont: „Ich finde es bezeichnend, dass 80 junge Leute die Plattform als Inspirationsquelle nutzen.“ Ziel ist allerdings nicht, dass die jungen Leute mal an einer Kunstakademie landen, obwohl das durchaus vorkommt. „Wir wollen aber keine Berufskünstler formen. Wir glauben aber, dass künstlerische Betätigung für das Leben gut ist“, sagt Gabriele Kloke.

Montag, 2. Oktober, 18 Uhr: Hin-und-Herbert-Stammtisch. Der Herbert danach. Die Teilnehmer können ihre Eindrücke schildern. Location: O – Ort der Kulturen, Overwegstraße 32.