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In Horsthausen rollen die Bagger an 

Wohnungsverein Herne eG: Wohnungsleerstand geht gegen Null

Sicht auf die Augustastraße im Jahre 2024. Sicht auf die Augustastraße im Jahre 2024.

Auf zur Augustastraße! Die Wohnungsverein Herne eG hat den Zeitplan für ihr Großprojekt in Horsthausen fest im Griff. Am 6. Juni sollen wie geplant die ersten der insgesamt 56 Wohnungen an der Augustastraße 4 bis 22 – dem zweitältesten Bestand der großen Herner Wohnungsgenossenschaft – abgerissen werden, kündigte Sonja Pauli, geschäftsführender Vorstand auf der Mitgliederversammlung der Genossenschaft an.

In zwei Bauabschnitten werden bis 2023 insgesamt 47 hochwertige und generationengerechte Wohnungen zwischen 41 und 116 qm entstehen. Investitionsvolumen: zehn Millionen Euro. Die ersten Mieter sollen 2020 einziehen können.

Vier Prozent Dividende

Mit 0,22 Prozent geht die Leerstandsquote bei den 1.342 Wohnungen des Vereins mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 5,04 Euro pro Quadratmeter praktisch gegen Null. Gleichzeitig dürfen sich die 1.800 Genossenschaftsmitglieder wieder über eine Bruttodividende von vier Prozent auf ihre Anteile freuen – in Zeiten niedriger Zinsen eine gute Geldanlage.

Jetzt ist die Markgrafenstraße 7 dran 

Gleichzeitig legte die Wohnungsgenossenschaft bei den Ausgaben für Modernisierung und Instandhaltung ordentlich zu. In Modernisierung investierte die Wohnungsverein Herne eG 537.000 € (2016: 360.000 €), in Instandhaltung 2.070.000 € (2016: 1.767.000 €). Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen und mit Eröffnung der neuen Malzers-Filiale an der Eupener Straße in Sodingen nehmen die Handwerker nun die neun Wohnungen des Hauses Markgrafenstraße 7 im Finanzamtsviertel ins Visier.

www.wohnungsverein-herne.de