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Kampfmittelräumung in Castrop-Rauxel – Auswirkungen auf Herne

99 Herner müssen ihre Wohnungen vorübergehend verlassen

Kampfmittelbeseitigung_Archivbild_©Thomas Schmidt, Stadt Herne Kampfmittelbeseitigung_Archivbild_©Thomas Schmidt, Stadt Herne

In Castrop-Rauxel, nahe der Stadtgrenze zu Herne, ist bei Messungen eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gefunden worden. Deswegen müssen Anwohner aus Herne und Castrop-Rauxel sicherheitshalber ihre Häuser verlassen. Betroffen sind davon auf Herner Gebiet 99 Personen, die in der Berkelstraße leben. Außerdem werden die Bahnlinie der RB 43 und die A 42 kurzzeitig gesperrt.

Update 12:00 Uhr: Der Blindgänger in Castrop-Rauxel an der Stadtgrenze zu Herne ist entschärft. Die Sperrungen von Straßen und Bahnlinie werden aufgehoben. Die Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Update 10:00 Uhr: Bei dem Fund handelt es sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die mit einem Aufschlagzünder versehen ist. Die Evakuierung läuft bislang problemlos.  Anwohner, die nicht wissen, wo sie sich aufhalten sollen, können ins Else-Drenseck-Seniorenzentrum gehen, am Katzenbuckel 40-44.

9:00 Uhr: Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) informieren die Anwohner. Die Bewohner der betroffenen Häuser sollen bis spätestens 10:30 Uhr den Gefahrenbereich verlassen haben. Dann wird die verdächtige Stelle von Experten überprüft. Sollte es sich tatsächlich um Kampfmittel handeln, werden diese vor Ort entschärft. Wie lange das dauert, ist noch nicht abzusehen. Anwohner, die nicht wissen, wo sie sich in dieser Zeit aufhalten sollen, können sich in ein Fahrzeug des Technischen Hilfswerks begeben. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0 23 23/ 16 93 20. Auch Menschen, die Hilfe beim Verlassen ihrer Häuser brauchen, können sich unter dieser Telefonnummer melden. Sie werden dann aus dem Gefahrenbereich gebracht.