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MINT-Lehrer vernetzen sich

Angebote für den Unterricht kennen lernen

Beitragsbild MINT_Netzwerk©Nina-Maria Haupt Stadt Herne

Sich vernetzen, einander unterstützen und Kontakte zu Unternehmen, Unis und Bildungsangeboten bekommen, das wollen viele MINT-Lehrer in Herne. Lehrkräfte an Herner Schulen, die die Fächer Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik unterrichten, haben sich bei der Veranstaltung „Die MINT-Macher“ getroffen.

  • Den Einstieg machte Professor Thorsten Jungmann… ©Nina-Maria Haupt, Stadt Herne

In der Akademie Mont-Cenis hatten sie einen Nachmittag Zeit, sich darüber auszutauschen, wie sie ihren Unterricht gestalten und was sie sich dafür noch wünschen. Fakt ist: In vielen Schulen gibt es zu wenige Lehrer für naturwissenschaftliche und technische Fächer. In Herne dagegen sieht es gut aus, fast alle Teilnehmer berichten, dass bei ihnen keine Stellen unbesetzt sind.

Naturwissenschaften sollen spannend sein

Aber nicht nur um die Zahl der Lehrer geht es. Um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern, muss es statt trockener Formeln auch Anwendungsbeispiele geben. Dafür steht zum Beispiel ein 3-D-Drucker parat, der während der Diskussion leise vor sich hin surrt und lilafarbene Kringel produziert. Auch das zdi-Netzwerk MINT Herne ist vor Ort, um Kontakte zu knüpfen. Das TalentKolleg Ruhr stellt seine Fördermöglichkeiten vor, wie zum Beispiel Kurse, die Schüler für ein naturwissenschaftliches Studium fit machen sollen. Ein Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg, Bereich individuelle Förderung, ist vor Ort und erklärt, welche Unterstützung Schulen bekommen können. Auch das Kompetenzteam Lehrerfortbildung, der Berufswahlpass und Kein Abschluss Ohne Anschluss sind dabei und stellen ihre Angebote vor.

Lehrer vernetzen

Ziel ist, Kontakte zu knüpfen und zusammen zu arbeiten. Die Lehrkräfte sollen Möglichkeiten kennen lernen, was sie in ihrem Unterricht machen können. Und sie sollen miteinander ins Gespräch kommen. Zum Beispiel, während sie sich selbst aus Pappe Hocker zusammen bauen, in kleinen Gruppen diskutieren und sich in lockerer Atmosphäre austauschen. Das städtische Bildungsbüro, das die Veranstaltung organisiert hat, ist zufrieden.

Nina-Maria Haupt