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OB übergibt neue Kunstrasenplätze am Schloss

Der Ball rollt wieder am Schloss Strünkede. Und das gleich doppelt: Nach den umfangreichen Arbeiten wurden dem SC Westfalia Herne und dem Hockeyclub Herne die neuen Kunstrasenplätze übergeben.

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda freute sich sichtlich über die drei neuen Grünflächen: „Es hat länger gedauert als erwartet, hat auch ein bisschen mehr Kummer bereitet, als gedacht, aber am Ende zählt nur das Ergebnis. Und das sieht wirklich gut aus.“ Das Stadtoberhaupt zeigte sich sichtlich begeistert vom völlig neuen Erscheinungsbild der Traditionsspielstätte. Dr. Dudda dankte allen Beteiligten für die Unterstützung und überreichte mit dem Sportausschuss-Vorsitzenden Kai Gera als kleines Geschenk ein paar Bälle an die Vereine.

  • Schnitten das Band durch: OB Dr. Frank Dudda und Sport-Dezernent Johannes Chudziak. © Frank Dieper, Stadt Herne

Elfmeterschießen mit dem Oberbürgermeister

Einen Ball testete der OB direkt vor Ort bei einem Elfmeterschießen. Torwartlegende Hans Tilkowski konnte er zwar nicht überreden, sich noch einmal zwischen die Posten zu stellen, zum Duell kam es dennoch. Der D-Jugend-Keeper des SC Westfalia nutzte seine Chance, um sich schon einmal Warmschießen zu lassen. Denn nach der offiziellen Übergabe war es die D-Jugend der Hausherren, die in einem Freundschaftsspiel gegen den FC Frohlinde das erste Spiel auf dem neuen Grün absolvierte.

„Aus Tradition wird Zukunft“

Kurz darauf konnten auch die Hockey-Akteure ihren neuen Platz einweihen und die Schläger schwingen. Für den OB fast eine Zeitreise. „Ich habe früher selber Hockey gespielt, aber noch auf Asche.“ Heute sind es Kunstrasenplätze, die am Schloss Strünkede für Großereignisse genutzt werden. Das erfreute während der Übergabe auch Sascha Loch, der Vorsitzende von Westfalia Herne: „Wir hatten einen holprigen Start, aber jetzt sind wir hier angekommen. Hier können wir unserem Motto aus Tradition wird Zukunft eine echte Heimat geben.“ Loch bedankte sich bei allen treuen Fans, die auch zu den „Heimspielen“ auswärts anreisen mussten.