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Richtkranz weht über der Hordeler Straße

Evangelisches Krankenhaus

Die Freude war allen Beteiligten anzumerken: Seit Dienstag, 24. Oktober 2017, weht der Richtkranz über der Hordeler Straße. Der Rohbau für den neuen Anbau des Evangelischen Krankenhauses in Eickel ist fertig gestellt.

„Wir versprechen uns viel von diesem Bauvorhaben und wollen ein Zeichen setzen. Wir treffen Vorsorge, um uns für die Gegenwart und Zukunft gut zu positionieren. Wir wollen sichtbar machen, dass wir auch an diesem Standort hier in Eickel unsere medizinische, pflegerische und therapeutische Kompetenz weiterentwickeln“, erklärte Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne Castrop-Rauxel. Bevor der Richtkranz in die Höhe gezogen wurde, dankte er vor zahlreichen Ehrengästen natürlich auch den vielen Handwerkern und beteiligten Baufirmen für die bisherige Arbeit.

  • Das EVK in Eickel ist wieder ein Stück gewachsen: Links neben dem neuen Rohbau sind die älteren Bauten des Krankenhauses zu sehen. ©Michael Paternoga, Stadt Herne

Die Gebäudeerweiterung sei notwendig geworden, um zusätzliche Betten für das Thoraxzentrum Ruhrgebiet zu schaffen. Seit Jahren würden die Patientenzahlen steigen. Bitter spricht von 8.500 Patienten, die jährlich stationär in Eickel behandelt werden. Insgesamt 3,8 Millionen Euro lässt sich das Evangelische Krankenhaus den dreigeschossigen Bau kosten. Somit entsteht eine Erweiterungsfläche von 940 Quadratmeter.

Fertigstellung für August 2018 geplant

Im neuen Anbau, dessen Fertigstellung für August 2018 geplant ist, bekommt das Thoraxzentrum eine eigene Palliativeinheit samt Außenterrasse. Darüber hinaus wird eine Praxis für Orthopädie Räume im Sockel- und Erdgeschoss beziehen. Außerdem wird die Klinik für Pneumologie um eine Station mit sechs Betten erweitert. Somit stehen dem Thoraxzentrum nach der Eröffnung im kommenden Jahr 115 Betten zur Verfügung. „Das Thoraxzentrum gehört inzwischen zu den vier größten in Deutschland“, sagte Bitter und fügte hinzu: „Mit dem Erweiterungsbau erhalten wir ein weiteres Aushängeschild in Eickel. Ich bin sicher, dass alle, die einziehen, sich auch in den Räumlichkeiten wohlfühlen und dort engagiert arbeiten.“