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Sparda-Bank spendet 1000 Euro an Suppenküche

Hilfe für Wohnungslose und Bedürftige

Stefan Tysbierek, Steve Lorenz, Simone Albuschkat und Thorsten Rusch in der Suppenküche. ©Nina-Maria Haupt, Stadt Herne

Eine Spende über 1000 Euro hat die Suppenküche des Vereins ambulante Versorgung Wohnungsloser e.V. von der Sparda-Bank West e.G. bekommen. Filialleiter Stefan Tysbierek überbrachte die gute Nachricht am Mittwoch, 19. Dezember 2018. Von dem Geld werden unter anderem Reparaturen für die Autos und Küchengeräte der Suppenküche bezahlt.

Sie hatten einfach gefragt, ob die Bank spenden wolle, erklärte Thorsten Rusch, Vorstandsmitglied des Vereins. Und die Sparda-Bank sagte direkt 1000 Euro zu, die in den kommenden Tagen auf dem Konto des Vereins eingehen sollen. „Dank unserer Kunden haben wir Zweckerträge erwirtschaftet, die wir Vereinen zur Verfügung stellen können und haben so die Chance, Gutes zu tun. Es geht darum, Menschen, die nicht gut situiert sind, eine warme Mahlzeit zu ermöglichen“, begründete Tysbierek die Zusage. Zwar gäbe es viele Vereine, die Unterstützung bräuchten, aber die Suppenküche hätte an erster Stelle gestanden: „Es ist wichtig, Grundbedürfnisse zu befriedigen und Weihnachten zu feiern.“

Fünf ehrenamtliche Mitarbeiter und drei, die über ein Förderprogramm eingestellt sind, arbeiten in der Suppenküche und kochen täglich 120 Mahlzeiten. Diese werden bei der Suppenküche in der Buschkampstraße 22 und an den drei Ausgabestellen verteilt. Wer bei der Suppenküche essen möchte, kann einfach kommen, keiner muss seine Bedürftigkeit nachweisen. Oft kommen Bewohner der städtischen Notunterkunft, ehemalige Bewohner und Rentner mit geringer Rente. Die Besucher zahlen für ein Mittagessen 60 Cent, das Frühstück in der Buschkampstraße kostet 30 Cent.

Nina-Maria Haupt