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Stadtgrün rettet Fische im Voßnacken

Trockenheit im Voßnacken

Archivbild Voßnacken ©Pressebüro, Stadt Herne

Das Gewässer im Voßnacken führt derzeit sehr wenig Wasser, weil das Wetter in den vergangenen Wochen heiß und trocken war. Mitarbeiter von Stadtgrün haben deswegen am Montag, 9. Juli 2018, so viele Fische wie möglich aus dem Gewässer gerettet.

Bei den regelmäßigen Kontrollen durch die Mitarbeiter von Stadtgrün war aufgefallen, dass der Wasserstand am Montag erneut gesunken war. Dadurch hatten die Fische kaum noch Überlebenschancen. Die Mitarbeiter haben deswegen die Fische, vorwiegend Graskarpfen, gefangen und in den nahe gelegenen Bach umgesetzt, wo sie deutlich bessere Überlebenschancen haben.

Bei dem Bergsenkungsgewässer im Voßnacken handelt es sich um ein Biotop, das im Naturschutzgebiet so weit wie möglich sich selbst überlassen wird. Für ein Feucht-Biotop ist es natürlich, dass es im Sommer mitunter trocken fällt. Die Amphibien und Enten, die dort leben, kommen damit gut zurecht. Auch das Nutria, ein niedlicher Nager, kommt mit Trockenheit gut zurecht. Lediglich die Fische leiden darunter. Da die Mitarbeiter die Fische nicht sterben lassen wollten, wurden die Tiere in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Fischereibehörde gerettet.

Sollte die Trockenheit anhalten, werden die Mitarbeiter ihre Rettungsaktion fortsetzen, wenn weitere Fische in Gefahr entdeckt werden sollten. Für Fragen steht der Fachbereich Stadtgrün unter Telefon 02323/ 16 42 14 zur Verfügung.