Newsticker

Stadtteil-Treffen bringt Ideen für Wanne

Neue Ideen für das Stadtviertel

Glitzer, Glamour und Träume für Wanne ©Nina-Maria Haupt, Stadt Herne

Wanner Schüler, Bürger und Geschäftsleute haben beim ersten Wanner Stadtteil-Treffen Ideen für ihr Stadtviertel entwickelt. Am Mittwoch, 30. Januar 2019, kamen rund 30 Menschen aus Wanne zusammen, von Schulkindern über Ladenbesitzer bis hin zu Rentnern und Vertreter von Kultureinrichtungen. Ihre Vorschläge, wie Wanne aufgewertet werden kann, wollen sie in den kommenden Monaten umsetzen.

Erste Projekte haben im Sommer 2018 begonnen

Schon im Sommer 2018 hatte die Tanzcompagnie Ensample unterstützt vom städtischen Kulturbüro beim „Junge Impulse Festival“ erste Anregungen gesammelt. An zehn Tagen fanden in Wanne Workshops, Tanz- und Theateraufführungen und Konzerte statt. Auch die Künstlerin Diana Wesser kam für ihr Projekt „Sehnsucht Wanne“ in den Stadtteil und sammelte Wünsche und Visionen der Bewohner. Die Ideen und Kontakte, die dabei entstanden sind, möchte Ensample nun pflegen und vertiefen – unter anderem bei Stadtteil-Treffen.

Grüner, bunter, belebter

Beim ersten dieser Treffen wünschten sich die Teilnehmer unter anderem, dass die Wanner Innenstadt grüner und bunter werden soll. Auch würden sie gerne leerstehende Läden wieder belebt sehen. Und Menschen verschiedener Generationen und Kulturen sollen sich an verschiedenen Orten begegnen können.

In verschiedenen Gruppen arbeiteten die Wanner ihre Ideen aus. Dazu gehören unter anderem ein Straßenfest, eine Nachbarschafts-App, einen Garten mit Hochbeeten und Strickaktionen vor der Christuskirche sowie ein zentraler Treffpunkt, Patenschaften für Baumscheiben und der Mond von Wanne-Eickel als Symbol für den Stadtteil.

Wer macht mit?

Wer an diesen und anderen Projekten mitarbeiten möchte, ist eingeladen, sich bei Rahel Steffen von Ensample zu melden, unter der E-Mail-Adresse r.steffen@ensample.de oder Telefon 0176/ 63 21 33 39. Das nächste Stadtteil-Treffen wird am Montag, 11. März 2019, um 18 Uhr in den Werkstätten der Jugendkunstschule, Hauptstraße 257, beginnen.

Nina-Maria Haupt