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Umbau zum Stadthaus am Robert-Brauner-Platz schreitet voran

Bauobjekt Stadtwerkehaus

Aus dieser Immobilie soll ein elegantes Stadthaus entstehen. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne. Aus dieser Immobilie soll ein elegantes Stadthaus entstehen. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne.

Es ist unverkennbar: Aus dem ehemaligen Haus der Stadtwerke am Robert-Brauner-Platz wird schon bald das Stadthaus entstanden sein. Hier entwickelt sich ein neuer Anziehungspunkt in der Herner Innenstadt.

  • Blick in den Hof der Baustelle an der Viktor-Reuter-Strasse. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda hat sich am Donnerstag, 1. Juni 2017, gemeinsam mit dem Bauherrn Heinrich Beestermöller und Architekt Martin Hütténes auf der Baustelle an der Ecke Bahnhofstraße/Viktor-Reuter-Straße vom Baufortschritt überzeugt. „Hier entsteht etwas Tolles für Herne“, zeigte sich das Stadtoberhaupt beeindruckt von der Strahlkraft des Projekts.

Café Extrablatt im Erdgeschoss

Das gegenwärtig entkernte Gebäude wird Gastronomie, Dienstleistungen und Wohnen unter einem Dach vereinen. So wird im Erdgeschoss ein Café Extrablatt eröffnen. In der ersten Etage beziehen die Herner Redaktionen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und des Wochenblatts und sowie die Anzeigenabteilung ihre neuen Büros. Hinzu kommt die Lingua-Sprachschule, die bereits bislang an dem Standort vertreten war. Weiterer Dienstleistungsbaustein wird ein Büro der Caritas im Ladenlokal an der Viktor-Reuter-Straße 1 sein. Die bis vor dem Umbau im Erdgeschoss ansässige Bankfiliale, nutzt gegenwärtig ein Container-Provisorium vor ihrem alten Standort, wird aber bald wieder in der Nähe neue Räume eröffnen.

Positiver Wandel – sinnbildlich für Herne

Im zweiten Obergeschoss des Stadthauses können Menschen, die im Alter nicht einsam sein möchten, in Wohngemeinschaften leben. Die Caritas stellt dieses Angebot zur Verfügung. Weiter gibt es in dem Komplex bald barrierefreie Wohnungen mit Flächen von 50 und 100 Quadratmetern. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, auch wenn vom Robert-Brauner-Platz gegenwärtig noch die alte Fassade aus den 1960er-Jahren zu sehen ist. Wer einen Blick auf die rückwärtige Seite wirft, erkennt leicht den positiven Wandel, den das Haus, nahezu sinnbildlich für den Wandel in Herne, gerade vollzieht.

U-Bahn vor der Tür

Insgesamt stehen nach dem Umbau, der kleinere Anbauten umfasst, 4.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügungen stehen. Auch wenn die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sehr gut ist – U-Bahn-Station vor der Tür, Bushaltestelle wenige Schritte entfernt und Bahnhof in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar – werden 46 Parkplätze zur Verfügung stehen. Für das Frühjahr 2018 ist die Fertigstellung vorgesehen.

Christoph Hüsken