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Zwischen heiß und kalt

Grundschule Pantrings Hof veranstaltet Klima-Rallye

Die Grundschule Pantrings Hof veranstaltete jetzt eine Klima-Rallye für die dritten und vierten Klassen. Die Aktion, an der etwa 40 Kinder teilnahmen, lief im Rahmen des Klimaanpassungskonzepts der Stadt Herne. An zehn verschiedenen Stationen sollten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Messungen durchführen und Fragen zu Temperatur, Wind und Luftfeuchtigkeit beantworten. Alles verbunden mit Bewegung.

Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung und der Firma K.Plan betreuten die Aktion. „Wir werben für unser Klimaanpassungskonzept“, sagt Friedrich Krüwel. „Dabei geht es darum, dass auch die Kinder sich schon auf den Klimawandel einstellen können. Sie lernen, dass es wärmere und kühlere Stellen gibt und viele andere Dinge mehr.“

  • Maja misst die Luftfeuchtigkeit am Schulteich. ©Horst Martens, Stadt Herne.

Keep cool

An der ersten Station ging es darum möglichst kühl zu bleiben. Die Kinder konnten ein weißes oder ein schwarzes T-Shirt wählen und mussten damit eine Runde über den Schulhof rennen. Danach wurde die Temperatur auf dem Bauch gemessen – dabei zeigte sich, dass das schwarze Kleidungsstück bis zu 10 Grad wärmer war als das weiße. „Hot Spot“ war der Name der zweiten Station. Es ging darum, eine möglichst heiße und eine möglichst kalte Stelle auf dem Schulhof zu finden und dort die Temperatur zu messen. Die Ergebnisse lagen bei 60°C auf der schwarzen Gummimatte unter dem Klettergerüst und 31°C auf dem hellen Pflaster direkt daneben. Bei der Station „Windrose“ sollten die Kinder mit Hilfe von Seifenblasen feststellen, aus welcher Richtung der Wind kommt.

Coole Bilder

Die Bilder zeigten verschiedene Orte der Stadt und sollten an der fünften Station von sehr warm nach kalt sortiert werden. Hinter einem Aquarium stand am Montag Denis Ahlemann von der Firma K.Plan. Er betreute die sechste Station. Zwei Herdplatten waren unter dem Aquarium, eine davon angeschaltet. Anhand von der Entwicklung von der blauen und roten Tinte sollten die Kinder herausfinden, welche Platte eingeschaltet ist. Die letzte Station führte in das Naturschutzgebiet der Schule. Hier galt es, die feuchteste Stelle zu finden und dort die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit zu messen.

Siegerehrung

Insgesamt konnten einhundert Punkte erreicht werden. Die Siegerehrung zeigte, dass alle 40 Schülerinnen und Schüler mindestens fünfzig Punkte erreicht haben. Die Siegerin der dritten Klassen sammelte 87, der Gewinner der vierten Klassen stach mit 93 Punkten heraus. Alle wurden damit zu „Klimaexperten“ ernannt. Schulleiterin Elif Roßmannek, die bei der Rallye Regie führte, war begeistert.

Svenja Hegemann