Mit der VR-Brille auf Alltagssituationen vorbereiten

Ein neues Land, eine neue Umgebung eine neue Kultur – für Neuzugewanderte kann schon der Besuch in einer Apotheke ganz schnell zu einer großen Herausforderung werden. Wer im Vorfeld weiß, wie so ein Besuch abläuft, ist klar im Vorteil. Es können Ängste und Hemmschwellen abgebaut werden. Eine neue Technik soll dabei helfen. Studierende des Skip-Instituts für angewandte Visualisierung gehen daher gemeinsam mit der Hochschule Fresenius in Köln der Frage nach: Kann der Gebrauch von VR-Brillen im Lernprozess das Wohlbefinden von Geflüchteten heben und somit ihre Motivation zum Spracherwerb und zur Integration erhöhen? Eine Antwort auf diese Frage will man auch in Herne finden. An der NRW-weiten Studie nehmen nämlich auch die Stadtbibliothek in Kooperation mit der VHS, dem Mulvany-Berufskolleg und dem Emschertal-Berufskolleg teil. „Wir freuen uns, dabei zu sein”, betonte Ingrid von der Weppen, Leiterin der Stadtbibliothek Herne, während eines Pressegesprächs. Die Stadt Herne ist eine von zwölf Städten, in der die VR-Brille zum Einsatz kam. An insgesamt drei Tagen hatten rund 75 Testpersonen die Gelegenheit, eine Alltagssituation in einer Apotheke nachzuempfinden. 2017 entwickelten Studenten ein VR (Vrtual Reality) -Konzept zur Unterstützung der Integration von Flüchtlingen. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne Der Eingang zur virtuellen Apotheke. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne Die … Mit der VR-Brille auf Alltagssituationen vorbereiten weiterlesen