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Bombe in Castrop-Rauxel ist entschärft

Anwohner aus Castrop-Rauxel und Herne können zurück in ihre Häuser

Kampfmittelbeseitigung_Archivbild_©Thomas Schmidt, Stadt Herne Kampfmittelbeseitigung_Archivbild_©Thomas Schmidt, Stadt Herne

In Castrop-Rauxel, nahe der Stadtgrenze zu Herne, ist am Dienstag, 3. Juli 2018, ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Eine Gasleitung, die nicht mehr benötigt wurde, sollte abgebaut werden. Dafür wurden Luftbilder ausgewertet und ein Verdachtspunkt gefunden.

Am Vormittag machten Kampfmittel-Experten Probebohrungen und bestätigten den Verdacht. Das umliegende Gebiet wurde evakuiert. Eine Familie aus Castrop-Rauxel und 99 Personen auf Herner Stadtgebiet, die in der Berkelstraße leben, mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Autobahn 42 musste auf Höhe der Autobahnrastplätze Lusebrink und Holthauser Bruch vorübergehend gesperrt werden. Außerdem konnte die Bahnlinie RB 43 kurzzeitig nicht fahren. Busse der HCR waren nicht betroffen.

Gegen 11.50 Uhr hatte der Kampfmittelräumdienst den Blindgänger erfolgreich entschärft. Die Sperrungen wurden aufgehoben, die Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Bei der Evakuierung und der Entschärfung arbeiteten die Städte Castrop-Rauxel und Herne sowie die Bezirksregierung Arnsberg eng zusammen. Beteiligt waren Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes, der Feuerwehren Castrop-Rauxel und Herne, der Polizei, des Technischen Hilfswerks und das Herner Ordnungsamt.

Nina-Maria Haupt