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Endlich Ferien: Tipps für coole Tage in Herne

Sommerferienprogramm 2017

Endlich Ferien - und Alexandra Tisch, Heike Borgwardt, Petra Drescher, Marion Hoffmann, Marion Heuer und Nadine Grischel geben gute Tipps für die schulfreie Zeit. ©Horst Martens, Stadt Herne. Endlich Ferien - und Alexandra Tisch, Heike Borgwardt, Petra Drescher, Marion Hoffmann, Marion Heuer und Nadine Grischel geben gute Tipps für die schulfreie Zeit. ©Horst Martens, Stadt Herne.

Alle städtischen Jugendzentren haben vom 17. Juli bis 29. August Sommerangebote für Kinder und Jugendliche im Programm. Wer daran teilnehmen möchte, hat die Qual der Wahl – zwischen Basteln, Stockbrotbacken am Lagerfeuer, Klang- und Windspielen, Fußball, Planschen im Pool und vielem mehr.

Das Heft mit der Eistüte

sommerferienprogramm_neutral_940x400_BeitragsbildWer sich eine Übersicht verschaffen will, der schaue ins markante gelbe Heft mit dem Wiedererkennungsmerkmal „Eistüte“: Das „Sommerferienprogramm 2017 in Herne“, gedruckt in einer Auflage von 6.500 Exemplaren, liegt in zahlreichen städtischen Einrichtungen aus, steht aber auch unter www.herne.de zum Download bereit: Bitte hier klicken! „Die Nachfrage ist ungeheuer groß. Das Heft ist ein Renner“, sagt Marion Heuer vom Fachbereich Kinder-Jugend-Familie.

Angebote zumeist kostenfrei

Alle machen mit: der Abenteuerspielplatz „Hasenkamp“ in Herne-Mitte, der „Heisterkamp“ in Eickel, „Pluto“ und „Am Freibad“ in Wanne, das „Städtische Spielezentrum“ an der Jean-Vogel-Straße (dort ist schon vieles ausgebucht) und die „Wache“ in Sodingen. Die Angebote sind zumeist kostenfrei – das Spielezentrum und die Fahrten (zum Beispiel Irrland, Kanalschifffahrt, Fort Fun) bilden eine Ausnahme.

Vom Indianer- zum Zirkuscamp

Jedes Zentrum hat allgemeine Aktionen und spezielle Events: So soll auf dem Abenteuerspielplatz eine komplette Hauswand unter dem Thema „Alle unsere Tiere“ bemalt werden, und zwar mit Tieren, die auf dem Spielplatz und Drumherum gesichtet wurden: Mäuse, Regenwürmer, Bussarde, Enten, Marder, Schildkröten. Ansonsten steht jede Woche unter einem Motto. „Alles dreht sich“: Fußball, Torwandschießen, Bottle Fip. „Abenteuerkreationen“ mit Blindenparcours und Spinnennetz. „Zirkuscamp“ mit Zirkus und Wikingerschach. „Indianercamp“: Pfeil und Bogen bauen, Indianerküche. Ähnlich sind die Programme in allen Jugendzentren strukturiert.

Ab ins Grüne

Die „Wache“ veranstaltet eine „Pfiffige Woche“ im Pfiffikus-Haus im Gysenberg. „Zum ersten Mal wird das komplette Jugendzentrum ausgelagert ins Grüne“, sagt Marion Hoffmann. „Vom Pfiffikus-Haus aus nutzen wir alle Angebote im Gysenberg.“ Im „Freibad“ steht Theater und Musical im Mittelpunkt, wer sich weniger für Kunst interessiert, spielt Indianer. „Highlight ist jedes Jahr aufs Neue der Aufbau für einen Wagen, der am Kirmesumzug teilnimmt“, so Heike Borgwardt. „Pluto“ nutzt die Nähe zum Kanal. „Einmal in der Woche wird gepaddelt“, sagt Petra Drescher, „und zwar mit stadteigenen Padddeln!“ Außerdem gibt es einen Steel-Drum-Workshop. „Der ‚Heisterkamp‘ präsentiert sich unter den Themen „Feuer, Wasser, Erde, Luft und Fußballfieber“, berichtet Alexandra Tisch. Wobei die Vorbereitung auf das Fußballturnier und die Verteidigung des im vergangenen Jahrs gewonnenen Pokals schon jetzt für viele das Thema Nummer eins ist. Das „Spielezentrum“, das täglich mit einem Frühstück in den Tag startet, steht unter dem Motto „Entdecke neue Welten“. Dort kostet die Woche 30 Euro. Freie Plätze gibt es noch in der 1. und 3. Ferienwoche.

Horst Martens

Link zu den Jugendzentren: www.herne.de/Familie-und-Bildung/Kinderbetreuung/Kinder-und-Jugendeinrichtungen/