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Neues Plakatmotiv der 583. Cranger Kirmes 2018

Vorstellung des diesjährigen Kirmesplakates

Vorstellung des diesjährigen Kirmesplakats. © Thomas Schmidt, Stadt Herne

Heimat. Liebe. Crange.
Rund 200 Tage vor der offiziellen Eröffnung der Cranger Kirmes haben Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, Veranstalter und Stadtmarketing Herne GmbH heute im Herner Rathaus das neue Plakatmotiv der Werbekampagne für die 583. Cranger Kirmes vorgestellt. Es geht um echte Kirmesfans und eine generationenübergreifende Begeisterung für die Cranger Kirmes.

„Crange genießt hier einen absoluten Kultstatus! Die Vorfreude ist in der ganzen Stadt schon lange vor Kirmesbeginn deutlich spürbar“, schwärmt Oberbürgermeister Dr. Dudda. Für das Fotoshooting zum neuen Motiv hatte die Stadtmarketing Herne GmbH im November des vergangenen Jahres eine kirmesbegeisterte Familie gesucht, gefunden und passend zu einem ungewöhnlichen Kirmesthema in Szene gesetzt: Die kultische Verehrung des Mythos Crange, die gerade in der Heimat der Kirmes besonders leidenschaftlich gelebt wird.

Die Familie Muschiol mit den Kindern Sofia (7) und Elisa (3) reist jedes Jahr für die gesamte Kirmeszeit aus dem Kreis Soest zurück in die Heimat nach Wanne-Eickel. Im vergangenen Jahr bezogen sie ganz nach Schaustellermanier in einem Wohnwagen in der Garageneinfahrt bei der Familie Quartier. „Die Situation mit dem Schrein stellt eine Realtität dar, die so oder so ähnlich in vielen Cranger Haushalten existiert“, erläutert Holger Wennrich, Geschäftsführer der Stadtmarketing Herne GmbH. Die von mehreren Unterstützern zusammengetragenen Souvenirs sorgen dafür, dass es auf dem Plakat auch auf den zweiten und dritten Blick noch Details zu entdecken gibt.

  • Vorstellung des diesjährigen Kirmesplakates. © Thomas Schmidt, Stadt Herne

Die Werbekampagne
Mit der Vorstellung des Kirmesplakats ist der Startschuss für die Werbekampagne zum größten Volksfest in NRW gefallen. Insgesamt erreicht die Kampagne für die Cranger Kirmes über unterschiedliche Kanäle rund 30 Millionen Menschen. „Das macht die Cranger Kirmes zu einem der am besten beworbenen Volksfeste in ganz Deutschland“, so Wennrich. Ruhrgebietsweit startet die Kampagne einige Wochen vor der Kirmes auf rund 300 Großflächenplakatwänden und Bussen, flankiert von Anzeigen in Tages- und Wochenzeitungen sowie Radiospots.

Gleichermaßen beliebt bei Besuchern und Schaustellern
Die Beliebtheit der Cranger Kirmes ist bei Schaustellern ungebrochen. Bis zur Einreichfrist Mitte November 2017 sind insgesamt 1.558 Bewerbungen eingegangen (gegenüber 1.452 Bewerbungen im Vorjahr). Weitere 200 bis 300 Bewerbungen werden bei der Restplatzvergabe kurz vor Kirmesbeginn erwartet. Am Ende werden es dann wieder über 500 zugelassene Beschicker sein. Damit liegt die Cranger Kirmes auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Zum Vergleich: Das Münchner Oktoberfest hatte im vergangenen Jahr 1.162 Bewerbungen.

Die Auswahlkommission hat die Zusammenstellung der 583. Cranger Kirmes festgelegt, die ersten der verschickten Verträge sind bereits unterzeichnet worden. „Neben Klaus Renoldi junior mit seinem Festzelt Glück auf Crange haben die Alpina Bahn und der Höllenblitz ihre Teilnahme zugesagt“, berichtet Werner Friedhoff, Fachbereichsleiter Öffentliche Ordnung und Sport. Eine weitere Neuigkeit: Am ersten Kirmestag, Donnerstag, den 2. August, öffnet Crange bereits ab 16 Uhr zu einem ersten Kirmesrundgang bei vollem Betrieb der Fahrgeschäfte – zwei Stunden eher als im vergangenen Jahr.

Der neue Fritz-Pin erscheint voraussichtlich im März
Fritz, das Maskottchen der Cranger Kirmes, ist nicht nur ein Sympathieträger bei Jung und Alt, vielmehr verkörpert er gleichzeitig die große Sammelleidenschaft der Kirmesfans – ein Brückenschlag auch zum neuen Kirmesplakat. Denn viele Sammler stellen ihn in selbstgebauten Schaukästen aus, oft auf kostbaren Stoffen und entsprechend mit Licht in Szene gesetzt. Der 23. Fritz-Pin ist an das Markenlogo der Stadt Herne angelehnt. „Schließlich ist Fritz ein echter Emscherbrücher Dickkopf wie das Pferd aus dem Markenlogo“, so Oberbürgermeister Dr. Dudda.