Hanami in Herne

20 Kirschblütenbäume für die Akademie Mont-Cenis

22. Dezember 2025 | Gesellschaft
Baumspender*innen und Vertreter*innen der Bezirksvertretung Sodingen mit Mitarbeitenden der Stadt Herne. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne.

„Die Kirschblüte ist ein ganz besonderer Hingucker. Wir erhoffen uns dadurch eine schöne Ausstrahlung für den gesamten Stadtteil. Im Japanischen gibt es die Tradition genannt Hanami, des gemeinsamen Bestaunens der Kirschblüte“, so Mathias Grunert. Im Rahmen des Programms „Bürger*innenbäume“ wurden 20 eindrucksvolle Zierkirschen der Sorte Prunus serrulata ‚Kanzan‘ gepflanzt. Diese widerstandsfähigen Bäume sollen nicht nur das Areal verschönern, sondern auch die Aufenthaltsqualität für Besucher*innen erheblich steigern.

Die Zierkirschen werden durch ihre Schattenwirkung und die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Abkühlung an warmen Tagen leisten. Mit dieser Pflanzinitiative setzt die Stadt Herne zusammen mit ihren Partner*innen ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und umweltbewusste Stadtentwicklung.

  • Baumspender*innen von der Herner Gesellschaft für Wohnungsbau mbH (HGW) Henry Laszewski und Jule Wallborn. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass wir so schnell 20 Spender*innen zusammen hatten und die Bepflanzung zügig in die Tat umsetzen konnten“, erklärte David Hucklenbroich. Damit das im Winter möglich ist, haben er und sein Team aus Schutz vor den hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht die Baumstämme weiß angemalt.

Für die optimale Wachstumsgrundlage der Pflanzen waren umfangreiche Vorarbeiten notwendig: Der Boden in den Baumgruben musste ausgetauscht werden, da dort vor allem Steine, Kohle, Schlacke und Ziegel gefunden wurden. Zusätzlich wurden etwa 50 Kubikmeter spezielles Baumsubstrat eingesetzt, um den jungen Zierkirschen ideale Bedingungen für das Wachstum zu bieten.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 32.000 Euro. Diese wurden durch die Unterstützung der Baumspender*innen und den Regionalverband Ruhr (RVR) ermöglicht. Die Pflanzarbeiten wurden von dem Recklinghäuser Unternehmen Freiraum Freitag durchgeführt. Nach der Fertigstellung wird eine Schautafel mit den Namen der Spender*innen aufgestellt.