Fastenbrechen mit dem OB
Zu einem gemeinsamen Fastenbrechen hat Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda am Montag, 17. März 2025, ins Veranstaltungszentrum Gysenberg geladen. Zahlreiche Vertreter*innen islamischer Gemeinden und Vereine in Herne, anderer Religionen und aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft folgten seiner Einladung.
Der Oberbürgermeister konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Foto: Daniel Djan, Stadt Herne
Auf der Gästeliste des traditionellen Iftar-Essens standen unter anderem der Vizekonsul der Türkei in Essen, Hasan Bastas, der Bundestagsabgeordnete Hendrik Bollmann und Stadtrat Andreas Merkendorf. In seiner Begrüßungsrede betonte das Stadtoberhaupt, wie wichtig das Thema Zusammenhalt ist. „Wir sind in Herne zusammen eine kleine Welt. Menschen aus 126 Nationen leben in dieser Stadt und wenn wir zusammen eine Welt sind, sind wir auch zusammen gut. In diesem Geist wollen wir die Stadt weiter entwickeln“, so Dudda.
Er habe großen Respekt vor denjenigen, die in der Fastenzeit Verzicht übten. „Die Fastenzeit steht mit ihrem Verzicht im Islam und im Christentum nicht nur für Empathie mit vielen, denen es nicht so gut geht. Sondern bedeutet auch Besinnung auf das, was uns verbindet“, führte der Oberbürgermeister weiter aus.
Im Anschluss hielt Prof. Dr. Haci Halil Uslucan von der Universität Duisburg-Essen einen Vortrag zum Thema „Religion als Risiko – Religion als Ressource? Psychologische und integrationswissenschaftliche Perspektiven“.
Kurz vor Sonnenuntergang erklärte Imam Mustafa Yaprak den Anwesenden den Fastenmonat Ramadan. „Es ist ein Monat, in dem wir uns intensiver mit dem Gebet auseinandersetzen. Intensiver Bittgebete sprechen für uns und für unsere Familie.“ Wichtig sei es aber auch, Empathie zu zeigen, so der Imam weiter. „Es geht darum, an die Menschen zu denken, die nicht so viel zu essen haben wie wir.“ Es gelte, an den gemeinsamen Werten, die bei einer Fastenzeit – im Islam wie im Christentum – hervorkämen wie Dankbarkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe festzuhalten für eine friedvolle, harmonische Gesellschaft.
Nach seinem Gebet folgte nach dem Sonnuntergang die gemeinsame Mahlzeit, die die Gäste zum angeregten Austausch untereinander nutzten. Der Ramadan hat in diesem Jahr am 28. Februar begonnen und wird am 30. März enden. Während des Ramadan verzichten die Gläubigen zwischen Sonnenauf- und -untergang auf Speisen, Getränke und Genussmittel.





