Machbarkeitsstudie

Urban Arts Center Ruhr in Wanne

10. Dezember 2021 | Kultur
Montage: ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

Aus der Konzeption eines Domizils für Urban Arts, digitale Kunst und elektronische Musik mit einer Teilnutzung des Gebäudes entstand als Ergebnis diverser Workshops und Planungsmeetings eine Studie, die das gesamte Gebäude neu definiert. Im UACR sollen Urban Arts nicht nur langfristig sichtbar vermittelt, vernetzt sowie professionell weiterentwickelt werden, sondern auch die Verbindung zu innovativen Kunstformen wie digitale Künste und elektronische Musik geschaffen werden. Das UACR kann auch durch den eigenständigen Kreativ-Tech-Hybrid-Ansatz analog wie digital eine Best-of-Kombination beider Welten schaffen. Dieses Alleinstellungsmerkmal wird durch die geplanten Kooperationen mit Forschungseinrichtungen mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz, Augmented  und Virtual Reality unterstrichen. Das ehemalige Kaufhaus kann sich so zu einem außerordentlichen Entwicklungsort verwandeln, der durch seine Kreativkraft urbanen Raum jederzeit lebenswert machen wird. Eine Umsetzung des Vorhabens ist machbar – das zeigen die Analysen der interdisziplinären Arbeitsgruppe, die Untersuchungen des Architekturbüros, ausführlich geführte Gespräche mit dem Eigentümer sowie ein intensiver Austausch  mit der Politik.

  • ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

Für die ermittelten Bedarfe sind umfangreiche Umbauarbeiten am Bestandsgebäude erforderlich. Auf Basis der soliden Gebäudestruktur ermöglichen und sichern die nötigen Umbauten eine langfristige und nachhaltige Nutzung des neugestalteten UACR. Fest steht, dass das konzipierte UACR als regional bedeutsame Institution, mit Strahlkraft für das Land NordrheinWestfalen sowie erstrebenswerter und realisierbarer internationaler Anerkennung im Zentrum von Herne-Wanne sehr gut umsetzbar ist.

„Erstmals im deutschsprachigen Raum entsteht ein fest verankertes institutionelles Zentrum zur langfristigen, sichtbaren Förderung von Urban Arts. Im URBAN ARTS CENTER RUHR agieren lokale, regionale, nationale wie internationale Künstler:innen. Mit neuester Technik, in Studios, Ateliers, Co-Working-Spaces und auf mehreren Bühnen sollen interdisziplinäre kreative Prozesse entstehen, nah im Austausch mit Kunst, Bildung, Forschung und Wirtschaft“, so Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

„In der Vergangenheit hat die Immobilie als Kaufhaus Produkte aus der ganzen Welt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Herne zum Konsum angeboten. In der Zukunft dient es Künstlern und Künstlerinnen, Kreativen, Studierenden und Menschen aus dem Ruhrgebiet, aus ganz Deutschland, europaweit, möglicherweise sogar weltweit als Plattform für den kreativen und interdisziplinären Austausch, für innovative Impulse und ein zukunftsweisendes Konzept der Kooperation von Kultur und Wirtschaft“, sagt Holger Stoye, Geschäftsführer von Herne.Business.