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Ausgewählte Bäche

Gewässer

Schmiedesbach © Frank Dieper, Stadt Herne Schmiedesbach © Frank Dieper, Stadt Herne

Hier stellen wir Ihnen einige Bäche in unserer Stadt vor

Die Stadtgeschichte und das Stadtbild Hernes lassen nur bedingt vermuten, dass unsere Stadt eine mit einigen Bächen ist. Besonders im Südosten des Stadtgebiets, wo Herne an die Bochumer Stadtteile Gerthe und Hiltrop grenzt, aber auch entlang der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel befinden sich mehrere natürliche Wasserläufe. Eine Auswahl der Herner Bäche stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor.

Hüller Bach: Ganz im Herner Westen verläuft der Hüller Bach, der in Bochum-Hofstede aus dem Zusammenfluss zweier kleinerer Bäche entsteht. In Röhlinghausen, nahe der Eisenstraße, fließt er auf Herner Gebiet und bildet parallel zur Erzbahntrasse bis nach Unser Fritz in schnurgeraden Verlauf die Stadtgrenze zu Gelsenkirchen. In Gelsenkirchen Erle mündet er in die Emscher.

Dorneburger Mühlenbach: Im Bochumer Zillertal nimmt der Dorneburger Mühlenbach seinen Anfang, der an der Dorstener Straße nach Herne hinein fließt. Bis nach Wanne-Süd ist er schon wieder als natürlicher Bach zu erkennen. Die Wanner Innenstadt unterquert er verrohrt und fließt dann noch mit Sohlschalen versehen in Bickern in den Hüller Bach.

Schmiedesbach: Der Schmiedesbach ist in Teilen ein junges Gewässer. Die offizielle Freigabe des Abschnitts vom Hiberniagelände bis zur Rottbruchstraße, genannt Mittellauf Schmiedesbach,  erfolgte erst im vergangenen Jahr. Zuvor war er von seinem Ursprung auf dem Flottmann-Areal bis zur Hibernia-Fläche renaturiert worden. Er mündet an der Hertener Straße in die Emscher.

Landwehrbach: In Pantringshof nimmt die Emscher das Wasser des Landwehrbach auf, der von Castrop-Rauxel aus beim Gewerbegebiet Friedrich der Große nach Herne fließt und ein Stück parallel der Köln-Mindener-Bahnstrecke folgt. Er wartet noch darauf, wieder ein natürlicher Bach zu werden. Doch die Arbeiten dafür haben bereits begonnen. In einem unterirdischen Kanal soll – wie bei anderen Bächen auch – bald das Schmutzwasser unterirdisch abgeführt werden und „über Tage” Reinwasser in einem hübschen Bachbett dahinplätschern.

Ost- und Westbach: Sie umflossen einst das Dorf Herne. Heute ist der Westbach vollständig unter die Erde verbannt. In weitern Teilen läuft er unter dem Westring. Der Ostbach entspringt auf den Hiltroper Höhen, die auch die Wasserscheide zwischen Emscher und Ruhr bilden. Er sucht sich seine Weg entlang des Gysenberger Waldes, wo er viele Spaziergänger erfreut. Bis zur Schillerstraße läuft er offen und rein, dann taucht der Ostbach ab und fließt unter der Erde unter anderem am Westfalia-Stadion vorbei und ergießt seine Fluten in die Emscher.