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b-boys und b-girls zeigen ihr Talent

Am Samstag startet das 18. Ruhrpottbattle in den Flottmann-Hallen

Marcel "Speedy" Gebhard gibt einen Vorgeschmack auf das bekannte Battle am Samstag, den 12.11.2016. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

Das Ruhrpottbattle wird in diesem Jahr volljährig. Bereits zum 18. Mal treffen sich am Samstag, 12. November 2016, ab 18 Uhr Tänzerinnen und Tänzer aus der Hip Hop-Szene, um ihre besten Moves zu präsentieren. 40 junge Talente zwischen 18 und 25 Jahren werden sich in den Herner Flottmann-Hallen in jeweils einer von vier Kategorien miteinander messen.

„Das Ruhrpottbattle hat zwar auch schon Tradition, aber es greift auch immer wieder neue Strömungen aus der Szene auf“, wie Elisabeth Popp-Heimken vom Fachbereich Kinder-Jugend-Familie der Stadt Herne bei einem Pressegespräch erklärt. Eine neue Strömung wird in diesem Jahr als weitere Kategorie in den Wettbewerb aufgenommen: Krumping. „Das ist eine ganz andere Art von Tanz. Es wirkt aggressiv, weil es so emotional ist. Im Battle tanzt man eins gegen eins“, erklärt Kama Frankl, die sowohl fürs städtische Kulturbüro als auch für Pottporus arbeitet.

Die weiteren Kategorien sind: Breakdance (eins gegen eins und zwei gegen zwei), Popping (eins gegen eins) und Hip Hop (eins gegen eins). Männer und Frauen tanzen auch gegeneinander. „Es freut mich, dass in diesem Jahr auch wieder einige Frauen kommen“, fügt Frankl hinzu. Die von Pottporus ausgewählten und eingeladenen Tänzerinnen und Tänzer kommen teilweise von weit her. Frankreich, Polen, Marokko, Schweiz und Israel gehören zu den Herkunftsländern der b-boys und b-girls. „Das Ruhrpottbattle ist ein internationales Treffen von talentierten, jungen Künstlern“, wie Heike Borgwardt, ebenfalls vom Fachbereich Kinder-Jugend-Familie, berichtet. Sie begleitet das Projekt bereits seit den Anfängen: „Die Szene hat sich enorm entwickelt. Es ist toll zu sehen wie aus den Kindern, die bei uns getanzt haben, erwachsene Künstler geworden sind.“

  • Marcel “Speedy” Gebhard gibt einen Vorgeschmack auf das bekannte Battle am Samstag, den 12.11.2016. ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

Getanzt wird im K.o.-System: Eine vierköpfige Jury, auch judges genannt, entscheidet nach der jeweiligen Tanzrunde per Handzeichen, welcher Tänzer weiterkommt und für wen Schluss ist. In der Jury sitzen ebenfalls Tänzer, die sich in der Szene bereits behauptet haben. Zu gewinnen gibt es für die besten Künstler ein Preisgeld. 800 Euro für das Team (zwei gegen zwei) und jeweils 300 Euro für die Einzeltänzer.

Etwa 550 Zuschauer haben am Samstagabend in den Flottmann-Hallen Platz. Dabei kommen nicht nur Herner, um die Moves zu sehen. Kartenreservierungen gibt es bereits aus Frankreich, wie Borgwardt erklärt. Tickets verkauft unter anderem das Stadtmarketing Herne für zehn Euro. An der Abendkasse kostet der Eintritt 12 Euro.

Judges:

1. Rowdy Eyez 2. Pepito 3. Tuff Kid 4. Batalla CL

DJs:

Hitnapperz / BIG TONI J’Marv

Moderator: Engin Bahadir

 

Anja Gladisch