Sommerferien

Baumaßnahmen in Schulen

21. Juli 2026 | Gesellschaft
Am Otto-Hahn-Gymnasium wird die Heizungsanlage angepasst und optimiert. Foto: Frank Dieper, Stadt Herne

Insgesamt werden über vier Millionen Euro investiert in Bildung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Projekte werden dabei in allen vier Stadtbezirken umgesetzt, sodass Kinder und Jugendliche stadtweit von verbesserten Bedingungen profitieren. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Baumaßnahmen, die während des laufenden Betriebs nicht möglich wären – etwa größere Eingriffe in die Gebäudestruktur, umfassende Modernisierungen oder sicherheitsrelevante Arbeiten.

Investitionen in die Zukunft

„Es ist gute Tradition, dass wir die unterrichtsfreie Zeit in den Sommerferien nutzen, um umfangreiche Bautätigkeiten in den Schulen umzusetzen. Mein Dank gilt den städtischen Mitarbeitenden, die diese Projekte auf den Weg gebracht haben und entsprechend weiter begleiten. Wir verbessern dadurch nachhaltig die Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer profitieren davon. Zudem machen wir unser Gebäude-Portfolio fit für die Zukunft. Wir investieren nicht nur in zwei Schulneubauten an der Ohm- und der Forellstraße, sondern kümmern uns auch um die Bestandsgebäude“, zeigte sich der für den Hochbau zuständige Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich sehr erfreut.

  • An der Grundschule Michaelschule laufen noch Restarbeiten nach der umfassenden Erweiterung. Foto: Isabell Diekmann, Stadt Herne

Beispiele aus dem Maßnahmenpaket

Am Emschertal-Berufskolleg werden der Elektriker- und der Sanitär-Lehrraum umgebaut, zudem werden drei Räume der Schule modernisiert. In den Sommerferien geht auch die Erneuerung der Einbruchmeldeanlage vonstatten. Die Gesamtkosten aller Maßnahmen liegen bei 212.000 Euro.

Am Gymnasium Eickel wird die Verschattung zur Schulhofseite repariert, was 6.000 Euro kostet. Zudem laufen an der Schule die Restarbeiten zur Errichtung einer elektroakustischen Anlage (ELA), die in den Sommerferien auf die Brandmeldeanlage aufgeschaltet wird. Die Gesamtkosten für die Einrichtung der ELA liegen bei 250.000 Euro.

Die neue Gebäudeverkabelung – vormals Digitalpakt – in der Realschule an der Burg kostet 481.000 Euro. Diese Arbeiten werden auch an der Schule an der Dorneburg durchgeführt für 386.000 Euro, am Haranni-Gymnasium für 844.000 Euro und an der Kolibri Grundschule für 473.000 Euro.

Am Haranni-Gymnasium Dependance werden 60.000 Euro in Brandschutzklappen und Lüftungstechnik investiert.

Die Turnhalle an der Realschule Strünkede erhält einen neuen Hallenboden, was 250.000 Euro kostet. Ebenfalls einen neuen Boden erhält die Gesamtschule Wanne-Eickel, hier wird für 20.000 Euro der Bodenbelag in der Mensa erneuert. Auch an der Grundschule Schillerschule werden 14.000 Euro in den Austausch von Bodenbelägen investiert. Hier werden zudem 50.000 Euro für die Klimatisierung von fünf Klassenräumen ausgegeben und parallel läuft der Umbau der Aula zur Mensa für den offenen Ganztag. Im OGS-Bereich der Erich-Kästner-Schule werden im Speiseraum der Bodenbelag getauscht und Wände gestrichen, was 11.000 Euro kostet.

In der Grundschule Vellwigstraße erhalten vier Klassenräume für insgesamt 24.000 Euro neue Decken.

Am Otto-Hahn-Gymnasium wird für 10.000 Euro die Heizungsanlage angepasst und optimiert. Zudem beginnen dort mit dem Bau einer neuen Feuerwehrzufahrt die Erschließungsarbeiten für die neuen Klassenraummodule.

Auf dem Schulhof der Horstschule laufen Kanalbauarbeiten. Die Erneuerung der Grundleitungen schlägt mit 900.000 Euro zu Buche. Ähnliche Arbeiten werden an der Grundschule Jürgenshof durchgeführt, wo für 250.000 Euro der Kanalanschluss erneuert wird. Dort wird parallel die Aula umgebaut, damit sie zukünftig als Mensa für den offenen Ganztag genutzt werden kann.

An der Grundschule Michaelschule laufen in den Sommerferien kleine Restarbeiten nach der umfassenden Erweiterung und Modernisierung der Gebäude. Am Laubengang im Eingangsbereich wird für 10.000 Euro eine Schutzbeschichtung angebracht.

Auch bei den großen Neubaumaßnahmen gehen die Arbeiten in den Sommerferien unvermindert weiter. Zu nennen ist hier der Erweiterungsbau der Quinoaschule, bei dem die Gesamtkosten bei 8,2 Millionen Euro liegen sowie der Erweiterungsbau am Gymnasium Wanne, der insgesamt mit 6,15 Millionen Euro zu Buche schlägt. Beim Neubau an der Mont-Cenis Gesamtschule kann sich der Fachbereich Schule in den Sommerferien auf die Ausstattung, das Mobiliar sowie die Schul-IT konzentrieren, sodass die Schule pünktlich zum neuen Schuljahr das Gebäude nutzen kann.

Auch die Kitas profitieren vom Maßnahmenpaket: In der Kita Hofstraße werden für 28.000 Euro zwei neue Notausgangstüren und Fenster-Kombinationen eingebaut. Die Kita Lackmanns Hof erhält für 15.000 Euro eine Erneuerung der Decken in zwei Gruppenräumen, um die Akustik zu verbessern.

Um den Betrieb nach den Ferien sicher und reibungslos gewährleisten zu können, werden in mehreren Einrichtungen zudem turnusmäßige Prüfungen gemäß der Richtlinie „VDI 6200“ vorgenommen. Hierbei geht es um die Prüfung der Stand- und Verkehrssicherheit. Das kostet insgesamt 150.000 Euro.

Trotz sorgfältiger Planung ist bei einigen Maßnahmen mit Restarbeiten bis in das neue Schuljahr hinein zu rechnen. Die Stadt Herne bemüht sich, Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs so gering wie möglich zu halten.