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Bundestagspräsident weiht neue Hörsäle ein

Marien Hospital Herne wird als Standort für Forschung und Lehre noch attraktiver

Nach rund sieben Monaten Bauzeit weihte das Marien Hospital Herne am Hölkeskampring neue Hörsäle ein. Zu den Ehrengästen zählten Bundestagspräsident Norbert Lammert sowie Prof. Axel Schölmerich, Rektor der Universität Bochum.

Hörsäle für Studenten, Ärzte, Patienten

Der neue Anbau umfasst eine Fläche von insgesamt 300 qm. Für den Bau investierte die St. Elisabeth Gruppe, zu der das Marien Hospital Herne gehört, rund drei Millionen Euro. Studierende können dort zukünftig an zahlreichen Vorlesungen teilnehmen, denn das Marien Hospital gehört zum Klinikum der Ruhr-Universität Bochum. Aber auch Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für Ärzte, Patienten, deren Angehörige und Interessierten sind dort geplant.

Bundestagspräsident zeigt “Anhänglichkeit”

Bundestagspräsident Norbert Lammert unterstrich, dass er – als Bochumer und als ehemaliger Student –  mit seinem Besuch seine “Anhänglichkeit an die Ruhr-Universität als meine alte Alma Mater” unter Beweis stelle. Lammert hatte jüngst von sich reden gemacht, als er  dem Ruhrgebiet “Kirchturmdenken” vorwarf. Die “frist- und finanzgerechte Fertigstellung” bringe ihn mit Blick auf die “längst fällige, überregionale Zusammenarbeit zu der Anregung, dass Sie (also das Hospital, d. Red.) sich vielleicht auch um das Bochumer Musikzentrum kümmern sollten und vielleicht auch um einen berühmt-berüchtigten Berliner Flughafen, der bisher allenfalls als größter Hörsaal der Republik taugt”. Danach hielt der Präsident einen Vortrag zum Thema “Zukunftssicherung als Aufgabe der Wissenschaft und der Politik”.

  • Neue Hörsäle im Marien Hospital ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

400.000 Patienten im Jahr

Zuvor hatte der neue Rektor der Ruhr-Universität, Prof. Axel Schölmerich, seinen Einstand in Herne gegeben. “Insgesamt betreuen die Universitätskliniken 400.000 Patienten im Jahr und sind damit eine der führenden Universitätskliniken in ganz Deutschland. Dieser Standort in Herne leistet dazu einen ganz wesentlichen Beitrag. Mit der Fertigstellung dieser Räumlichkeiten bietet der Standort eine ganz herausragende und moderne Ausstattung, wobei ganz besonders die Lehrenden und damit unsere Studierenden in der Medizin profitieren.”

Der neue Hörsaalbereich ist mit modernster Veranstaltungs- und Übertragungstechnik ausgestattet. Damit sind ab sofort auch Live-Übertragungen aus den Operationssälen jederzeit möglich. Je nach Bedarf kann die gesamte Fläche als ein Raum genutzt oder in drei kleinere unterteilt werden. Die Fertigstellung der Hörsäle ist ein weiterer Abschluss im Rahmen der umfangreichen Baumaßnahmen, die derzeit am Standort in Herne-Mitte stattfinden und 2019 abgeschlossen sein werden.

Technologisch zeitgemäße Lernumgebung

“Mit den neuen Hörsälen wird das Marien Hospital Herne als Standort für Forschung und Lehre noch attraktiver, da wir eine technologisch ansprechende und zeitgemäße Lernumgebung bieten können”, sagte Theo Freitag, Geschäftsführer der St Elisabeth Gruppe.