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Deutsch-chinesisches Bildungswerk geht an den Start

Verein siedelt sich in Herne an

Der Vorstand des deutsch-chinesischen Bildungswerks©Philipp Stark, Stadt Herne

Das deutsch-chinesische Bildungswerk e.V. siedelt sich in Herne an. Der Verein setzt sich zum Ziel, Verbindungen und Austausch zwischen Deutschland und China in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Sport zu fördern. Seine Geschäftsstelle wird er im Shamrockpark am Shamrockring haben. Auch die Liechtenstein Languages GmbH, eine Firma, die Sprachunterricht anbietet, möchte sich in Herne niederlassen und eng mit dem Verein zusammen arbeiten.

„Herne wird immer mehr zum Ausgangspunkt neuer Ideen. Dem können wir nicht widerstehen“, sagte Prof. Dr. Jürgen Gramke, Vorsitzender des Vorstands des deutsch-chinesischen Bildungswerks. „Wir möchten eine Brücke zwischen den Ländern schlagen“, so Gramke. „Für uns schließt sich ein Kreis, wenn das Bildungswerk sich in Herne niederlässt“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda am Freitag, 9. August 2019. Er hat die Städtepartnerschaft Hernes mit Luzhou besiegelt und ist nun dem deutsch-chinesischen Bildungswerk beigetreten. Bislang sind 26 Personen Mitglieder im Verein. Angestrebt ist, dass Personen beitreten, die besondere Erfahrungen in den Bereichen haben, in denen der Verein aktiv ist.

Fußball verbindet Kulturen

Unter anderem berichtet der Verein von einer Zusammenarbeit zwischen dem BVB und dem Shanghaier Fußballverband. Im Bereich Bildung möchte die Liechtenstein Languages GmbH kompakte Sprachkurse anbieten und die Trainer in Herne qualifizieren.

Internationales Filmfestival geplant

Der Verein plant außerdem ein internationales Kurzfilmfestival, das im April oder Mai 2020 in Herne stattfinden soll. Geplant ist, dass etwa 150 Teilnehmende von 20 Universitäten dabei sind. Studierende aus Afrika, Asien und Europa sollen ihre Beiträge zum Thema „Körper und Gesellschaft“ zeigen. Unter dem Titel „Wonderful World“ sollen innerhalb von 14 Tagen Filme gezeigt werden, aber auch eine Ausstellung, dazu soll ein Kongress stattfinden. Angekündigt wurden die Teilnahme der Sorbonne und einer Koreanischen Hochschule.

„Mit dem Filmfestival wollen wir die Lebenswelten der teilnehmenden darstellen und die Welt näher zueinander bringen. Es soll nicht nur ein Festival für Herne sein, sondern für die ganze Region Ruhrgebiet“, so das Ziel von Oberbürgermeister Dr. Dudda.

Nina-Maria Haupt