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Die glücklichen Schweine des Minizoos

Natur

Die ungarischen Wollschweine Gisela und Elvira haben ihr neues Zuhause im Minizoo Eickel wühlend und scharrend in Besitz genommen, während Schulkinder am Gehege „Die Sau muss raus!“ riefen.

Das Gehege haben die städtischen Minizoo-Mitarbeiter in Eigenarbeit gebaut und mit viel Details ausgestattet. Die Stadt konnte die Schweine dank einer Spende der „Freunde des Minizoos“ erwerben. „Damit steht den Schweinen nun neben dem ‚Schlafzimmer‘ auch ein ‚Spielplatz‘ zur Verfügung“, sagt Thilo Sengupta vom zuständigen Fachbereich Stadtgrün. „Ich hoffe, dass unsere Schweine das zu schätzen wissen“, wünscht sich Birgit Claus, Leiterin des Minizoos. Warum sie und ihr Team sich für die wolligen Tiere entschieden hat? „Die ungarischen Wollschweine sind vom Aussterben bedroht, sie sind kleiner als Hausschweine und netter anzuschauen“, argumentiert Claus.

Ein Garant für den Erhalt

„Die Schweine sind der Garant, dass der Zoo erhalten bleibt“, meint Hiltrud Buddemeier von den „Freunden des Minizoos“. Die Initiative hatte sich für ein Weiterbestehen des kleinen Tierparks eingesetzt, nachdem Schließungspläne zirkulierten. „Hier leben glückliche Schweine“, betonte Buddemeier, die sich in ihrer BUND-Tätigkeit auch besonders auf die artgerechte Haltung von Tieren achtet. Die Minizoo-Mitarbeiter wollen übrigens für Nachwuchs sorgen – in Form eines formidablen Mietebers.