Fachforum Resilienz

Fachkräfte stärken mentale Gesundheit

25. Juni 2024 | Gesellschaft
Stefanie Bathe startete ihren Fachvortrag mit einer praktischen Übung zum Stressabbau. Foto: Frank Dieper, Stadt Herne.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden zunächst von den zwei Organisatorinnen der Veranstaltung Sarah Liebig, Koordination Familiengrundschulzentren und Ulrike Schwarz, Koordination Frühe Hilfen. Anschließend richtete auch Stadträtin Stephanie Jordan einige Worte an die Gäste: „Es geht hier heute um ein ganz wichtiges Thema, was uns alle etwas angeht.“ Die Dezernentin berichtete von zahlreichen eigenen Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Karriere zum Thema Selbstfürsorge durchlebt hat. „Ein positiver Aspekt bei mir war auf jeden Fall mein Hund. Durch ihn musste ich rausgehen und mich bewegen – das hat mich geerdet.“

Die Veranstaltung widmete sich den zentralen Fragen, wie pädagogische Fachkräfte Resilienz aufbauen, Stress abbauen und mehr Selbstfürsorge praktizieren können. Außerdem wurde der Einfluss dessen auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien behandelt. Stefanie Bathe von „MainCoach – entspannt erfolgreich“ stellte den „Embodiment“-Ansatz als Möglichkeit die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche zu nutzen vor.

  • Impressionen von dem Fachforum Resilienz des Familienbüros. Foto: Frank Dieper, Stadt Herne.

Ihren interaktiven Fachvortrag startete sie mit einer praktischen Übung. Mit einfachen „Embodiment-Techniken“ wie das „Apfelpflücken“, „Händereiben“ oder „Gähnen“ kann im Alltag schnell Stress abgebaut werden. „Stress per se ist überhaupt nicht ungesund, das ist ganz wichtig. Stress wird nur dann ungesund, wenn wir ständig unter Stress stehen“, erklärte die Dozentin.

Nach dem Vortrag bot sich im gemeinsamen Austausch die Gelegenheit zur Selbstreflektion und einem Transfer des Gehörten in den persönlichen und beruflichen Alltag.

Jasmin Stüting