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Gemeinsam gegen Vorurteile

Die gfi feiert in diesem Jahr 15. Geburtstag

Mit 16 Mitgliedern ist der Verein gestartet, mittlerweile zählt die Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit in Herne e.V. (gfi) 120 Mitglieder. „Unser Motto ist: Wir verbinden Menschen“,
so der Geschäftsführer Michael Barszap, der seit der Gründung des Vereins am 1. April 2004 mit dabei ist. Um das zu schaffen, organisiert die gfi unterschiedliche Veranstaltungen.

Menschen zusammenbringen
„Es geht darum, dass wir viele Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten zusammenbringen wollen“, so Barszap und das gehe natürlich am einfachsten, wenn man gemeinsam etwas macht, was allen Freude bereitet. Eine der ersten Veranstaltungen im Jahr 2004 war eine Ausstellung über Religionen im Ruhrgebiet. Aber auch Comedyabende, Koch- und Nähkurse sowie  Filmvorführungen und Spielenachmittage gehören zum Repertoire des Vereins. Sehr beliebt seien aktuell die Koch- und Nähkurse, bei denen es nicht nur ums Kochen oder Nähen geht, sondern darum miteinander ins Gespräch zu kommen. „Wir sollten alle mehr miteinander sprechen, anstatt übereinander“, so der Geschäftsführer, der sich erhofft, dass der Verein durch seine Arbeit Vorurteile abbauen kann.

Hauptstandort des Vereins ist „dasO“. Hier gibt es unter anderem an drei Tagen in der Woche das CaféO, ein internationales Begegnungs- und Beratungscafé. Eine Zweigstelle hat die gfi in der Horsthauser Straße 171. Als nächstes möchte der Verein einen Nachbarschaftsgarten am O einrichten. „Hier sind wir gerade dabei. Jeder soll sich beteiligen können. Urban Gardening ist unser
Stichwort“, erklärt Michael Barszap.

Geburtstagsfeier im September
Aber der 15. Geburtstag will natürlich auch gefeiert werden: Am Samstag, 21. September 2019, gibt es im Innenhof des Kulturzentrums „dasO – Ort der Kulturen“, Overwegstraße 32, ein großes Familienfest von 13 bis 18 Uhr. „Es wird ein Bühnenprogramm geben und auch Angebote für Kinder. Wir wollen mit allen feiern“, so Barszap. Für die Zukunft wünscht sich der Verein, dass er weiterhin auf so große Akzeptanz in der Bevölkerung trifft. „Der Zuspruch ist groß und auf den setzen wir auch in Zukunft.“

Anja Gladisch