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Glücksspirale unterstützt Circus Schnick-Schnack

Neue Zirkusdisziplin: BMX-Räder

Performance mit BMX-Rädern - eine neue Zirkusdisziplin, gefördert vom Circus Schnick-Schnack.

Die Freude beim Circus Schnick-Schnack ist riesengroß. Der Einrichtung an der Eschstraße ist es mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes gelungen, eine große finanzielle Unterstützung nach Herne zu holen. Die Glücksspirale unterstützt das Projekt mit über 11.000 Euro.

Anschaffung einer neuen Zirkusdisziplin: BMX-Räder

„Mit der Förderung der Glückspirale eröffnen sich nun für unsere Arbeit ganz neue Möglichkeiten,” so Circus-Direktor Rainer Deutsch. „Zuvor lange gewünscht und immer wieder aufgeschoben, konnten wir für die Kinder und Jugendlichen eine gänzlich neue Zirkusdisziplin anbieten: BMX-Räder. BMX gehört sicher nicht zu den klassischen Zirkuskünsten liegt aber im Interesse der eher an Urbanen Künsten interessierten Teilnehmenden. Somit konnten wir uns noch stärker als gewohnt an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen orientieren,” so Rainer Deutsch weiter.

Renovierung der Zeltstadt

Mit dem Angebot der neuen Disziplin gingen weitere Anschaffungen und Umbauten einher, die ohne die Förderung nicht denkbar gewesen wären. „Wir haben angefangen, unsere gesamte Zeltstadt zu renovieren,” so Jens Laufer vom „Ressort Requisite”.  “Mit der Förderung des Glücksspirale konnten wir nun neben vielen Böden, die jetzt auch speziell auf die Bedürfnisse der neuen Disziplin abgestimmt werden mussten, auch neue Lichttechnik und auch Mobiliar für die Beköstigung von Kindergruppen angeschafft werden,” so Jens Laufer weiter.
Voraussetzung aller Anschaffungen waren intensive Diskussionen in den einzelnen Aufgabenbereichen. In diesen Diskussionen wurde gemeinsam entschieden, wie die Mittel der Glücksspirale am effizientesten eingesetzt werden könnten. Diese „Wunschliste” wurde dann nach der Förderzusage konsequent „abgearbeitet”.

Neue Lichttechnik

So konnten von Sommer bis Ende des letzten Jahres durch ehrenamtliche Arbeit des Circus-Ressorts Requisite nicht nur die Trainingsböden hergerichtet und den Bedarfen entsprechend vorbereitet werden. Um die Teilnehmenden bei ihrer Sternstunde während der Abschlusspräsentation zur Zeltwoche 2019 in das rechte Licht zu rücken, konnte der Circus auch neue Lichttechnik anschaffen. Quasi als ersten „Härtetest” für die Techniker des Circus wurde diese Technik schon bei den Trainings und den Vorstellungen des letztjährigen Winterzirkus zum Einsatz gebracht.

Mobiliar für die Essenszubereitung

Da der Circus mittlerweile neben den 100 Kindern im „Circus-Kern” auch rund 750 Kindern über sehr unterschiedliche Fördertöpfe betreut und sich dafür mit zahlreichen Schulen und anderen Trägern der Jugendarbeit vernetzt hat, ist eine Beköstigung im Circus immer dringlicher geworden.  Mit der Förderung der Glücksspirale wurden deshalb neues Mobiliar und auch neue Materialien für die Essenszubereitung angeschafft und vom Ressort “Kulinaria” eingebaut. Natürlich gibt es in der Zeltstadt des Circus immer etwas zu tun. Deshalb hat Rainer Deutsch mit seinem Team auch neue Pläne und Bedarfe.

Heizungsanlage fällt häufig aus

„Die Heizungsanlage macht uns wirklich große Sorgen und muss dringend ausgetauscht werden. Wir haben immer wieder Komplettausfällen unserer mittlerweile sehr alten Ölgebläseheizungen und das ist bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein großes Problem ist,” so Rainer Deutsch. Der Circus hofft dieses Problem noch im ersten Halbjahr 2019 lösen zu können.
Erste Gespräche mit möglichen Unterstützern wurden bereits aufgenommen.

Neues Zelt für die Zukunft

Und wenn der Circus in Richtung 2020/2022 schaut, wird sicher dann auch eine komplett neue Zelthülle erforderlich werden. „Die Zelte sind dann um die 15 Jahre alt und haben dann nach Angaben des Herstellers ihr Haltbarkeitsdatum deutlich überschritten,” schaut Rainer Deutsch auch in die Zukunft. „Das wird dann zwar ein Investitionsvolumen von rund 220.000€ – aber ohne Zelte geht bei uns natürlich gar nichts. Wir hoffen, dass wir diese Mammutaufnahme dann auch schultern und den Circus für die nächsten 15 Jahre auf sichere Füße stellen können.”