Grundschule Kunterbunt wird „Schule ohne Rassismus“
Ein starkes Zeichen für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander: Die Grundschule Kunterbunt in Herne-Mitte wurde am Donnerstag, 25. Juni 2026, als erste Grundschule in Herne feierlich in das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen.
Die Feierlichkeiten fanden auf dem Schulhof statt. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne
„Herzlichen Glückwunsch zur Aufnahme in das Netzwerk ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ und zu dem sichtbaren Bekenntnis für Vielfalt, Respekt und Courage. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen und euch viele gute Ideen, spannende Projekte und weiterhin den Mut, füreinander einzustehen“, richtete Bürgermeisterin Gabriele Przybyl das Wort an die Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte, die auf dem Schulhof gemeinsam die Aufnahme in das Netzwerk feierten.
Zu den weiteren Gratulanten gehörten Torsten Dittrich, Rektor im Schulaufsichtsdienst, und die Koordinatorin des Netzwerkes Aylin Alper aus dem Fachbereich Integration – KI der Stadt Herne, die das Schild überreichte, das in den kommenden Tagen am Schulgebäude angebracht wird. „Die Aufnahme in das Netzwerk ‚Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage‘ ist kein Schlusspunkt, sondern ein Versprechen für die Zukunft“, betonte Alper. Die beiden Schulpaten des Netzwerkes sind Isabell Thal und Uli Turowski, der ebenfalls motivierende Worte an die Schüler*innen richtete.
Begleitet wurden die Grußworte von bunten Tanz- und Gesangseinlagen, welche die Schüler*innen zu dem besonderen Anlass einstudiert hatten. Anschließend durften die Jungen und Mädchen in ihren Klassen weiterfeiern. Durch das Programm führte die Schulleiterin Claudia Huhmann-Rohkämper.
In Herne gehören 11 der 15 weiterführenden Schulen dem Netzwerk an. Dazu zählen unter anderem die Erich-Fried-Gesamtschule, die Realschule Strünkede, das Pestalozzi-Gymnasium sowie das Mulvany-Berufskolleg und das Emschertal-Berufskolleg. Seit vielen Jahren setzen sich dort Schüler*innen gemeinsam mit ihren Lehrkräften für Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander ein.









