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HERBERT 2017: jetzt anmelden

Jugendkulturpreis am 30. September und 1. Oktober in den Flottmann-Hallen

Das Herbert-Team: Kama Frankl, Pierre Cournoyer, Anna-Lotta Iserloh, Gabriele Kloke und Chris Wawrzyniak. © Horst Martens Das Herbert-Team: Kama Frankl, Pierre Cournoyer, Anna-Lotta Iserloh, Gabriele Kloke und Chris Wawrzyniak. © Horst Martens

Alle künstlerisch interessierten Herner Jugendliche zwischen 14 und 23 Jahren können sich ab sofort über www.herbert-herne.de für den 6. Herner Jugendkulturpreis “Herbert” anmelden. An den beiden Veranstaltungstagen in den Flottmann-Hallen, am Samstag, 30. September, und Sonntag, 1. Oktober, haben sie Gelegenheit, ihre Beiträge den Jurys und dem interessierten Publikum zu präsentieren.

Von Musik und Tanz bis Kuchen

Das Organisationsteam um das städtische Kulturbüro musste sich bei der Pressekonferenz des Öfteren selbst über den Mund fahren, weil immer wieder das Verb “bewerben” rausrutschte. Dabei geht es ums “anmelden”. Der Unterschied zwischen diesen Begriffen liegt darin, dass es keine Bewerbung gibt, sondern jedes eingereichte Kunstwerk angenommen wird, solange es nicht “gegen geltendes Recht verstößt”, wie Chris Wawrzyniak  von der Agentur “Der goldene Raum” unterstrich. “In den sechs zurück liegenden Jahren mussten wir erst einen Beitrag ablehnen, weil die Künstler keinen Herner Bezug vorzeigen konnten. Sie kamen aus der Nachbarstadt”, so Wawrzyniak. Entsprechend umfangreich ist dann auch das gesamte künstlerische Spektrum: es reicht von der bildenden Kunst über Musik, Videokunst, Tanz, Theater etc. Eine junge Künstlerin wollte auch schon mal einen Kuchen backen. Das Thema ist frei, ausdrücklich erwünscht sind allerdings mehr Kunstbeiträge mit gesellschaftlichem oder politischem Inhalt. Aber auch ein Kuchen kann, entsprechend präsentiert, einen gesellschaftspolitischen Anstrich haben.

Die Preise und das Künstlermilieu

Freuen können sich die Sieger wieder auf Förderpreise im Gesamtwert von 6.500 Euro. Eine Classic-Jury und eine Jugendjury vergeben jeweils Preise in Höhe von 1.200, 1.000 und 800 Euro. Der Publikumspreis beläuft sich auf 500 Euro. Im vorigen Jahr sah die Classic-Jury Aylin Tokmal als die Gesamtsiegerin, während die jugendlichen Juroren und das Publikum die Psychedelic-Rock-Band “Belle Epoque” vorne sahen. Nach Angaben der Veranstalter geht es zwar um Preise, aber auch um “das Miteinander, das Kennenlernen und den künstlerischen Austausch”. Gabriele Kloke vom städtischen Kulturbüro betont: “Wir sehen uns nach einer “Herbert”-Ausgabe auch immer nach Auftrittsmöglichkeiten für die jungen Künstler um, sei es im Rahmen des Nightlight-Dinners, des Kulturfestivals oder einer anderen Veranstaltung”.

Präsentation der Kunst

Die Preise werden am  Samstag, 30. September, und Sonntag, 1. Oktober, präsentiert. In der Halle IV hängt bildende Kunst, auf der Bühne im Flottmann-Foyer werden ab 16 bzw. 15 Uhr die darstellenden Künste im 15-Minuten-Rhythmus dargeboten, mit einer Anmoderation sowie Interviews von Pierre Cournoyer und Helena Wawrzyniak. Wer sich rund um “Herbert” informieren möchte, kann auch den “Hin und Herbert”-Stammtisch aufsuchen. Erster Termin: Montag, 8. Mai. Organisiert wird er von Kama Frankl aus dem Kulturbüro. Unterstützend dabei beim “Herbert” ist auch FSJ-lerin Anna-Lotta Iserloh.

Horst Martens

www.herbert-herne.de