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Herner Delegation besucht Belgorod zum Jubiläum

Partnerstädte

Vor 25 Jahren: Oberbürgermeister Willi Pohlmann (li.) und sein Amtskollege aus Belgorod unterzeichneten am 19. Februar 1990 im Herner Ratssaal den Partnerschaftsvertrag.

Belgorod würdigte Ende Mai die Partnerschaft mit Herne, die vor 25 Jahren besiegelt wurde. Aus diesem Grund hatte die russische Kommune eine „kleine Delegation“ aus Herne eingeladen.

Zu der Reisegruppe gehörten Oberbürgermeister Horst Schiereck, Alt-Oberbürgermeister Wolfgang Becker, Ulrich Klonki (Sprecher der Sektion Belgorod im Herner Partnerschaftsverein) und eine Vertreterin der Verwaltung. Das Fazit des zweitägigen Aufenthalts: „Die beiden Städte sind sich einig, dass sie die Städtepartnerschaft auch weiterhin mit Leben füllen wollen.“ Belgorod sei sehr daran interessiert, die Partnerschaft fortzusetzen, so der OB weiter.

Allee der Freundschaft

Im September werden russische Deutsch-Studentinnen Herne besuchen, begleitet von ihrer Dozentin. Außerdem liegt für September eine weitere Einladung nach Belgorod vor – zu den „Tagen der Partnerstädte“. Die Begegnung in Belgorod am Tag der Hauptveranstaltung begann mit einem Empfang im Belgoroder Rathaus durch Sergej Andreevich Bozhenov, dem Leiter der kommunalen Selbstverwaltung (entspricht der Stellung eines OB). Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt enthüllten die beiden Stadtoberhäupter an der Allee der Freundschaft ein Schild, das auf das Jubiläum mit Herne hinweist. Anschließend traf die Herner Delegation an der Belgoroder Universität mit Studentinnen und Schülern zusammen, die bereits Herner Luft geschnuppert hatten. Die Gesprächsführung gestaltete sich einfach, weil alle perfekt Deutsch sprachen.

Erfahrungen mit der Partnerschaft

Den Höhepunkt des Besuchs bildete die Festveranstaltung an diesem Nachmittag. Mit mehreren Reden – auch des Herner Oberbürgermeisters Horst Schiereck – wurde das Jubiläum gewürdigt. Mehrere Personen schilderten auf der Bühne ihre Erfahrungen mit der Partnerschaft. Bei dieser Gelegenheit wurde deutlich, dass es die Kontakte der Menschen sind, die eine Städtepartnerschaft mit Leben füllen.