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IHK und Hochschule Bochum starten Kooperation

Ruhrgebiet soll für Berufsanfänger attraktiver werden

Um Schülerinnen und Schüler noch besser bei der Berufswahl zu unterstützen, haben die Hochschule Bochum und die Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet am Dienstag, 30. Juli 2019 ihre neue Kooperation vorgestellt. Mit Beginn des neuen Schuljahres im September können Jugendliche in einem extra eingerichteten Büro in der „Alten Druckerei” in Herne eine Beratung in Anspruch nehmen.

Dr. Rebecca Burke wird dort die Ansprechpartnerin sein. Burke, die unter anderem zehn Jahre in Neuseeland gelebt hat, freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Ich habe auch in Neuseeland schon Erfahrungen in der Studienberatung gesammelt, deshalb bin ich jetzt gespannt, wie das Angebot hier angenommen wird.”

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda lobte die Kooperation in Hinblick auf die damit einhergehende Signalwirkung. Um Herne für neue Unternehmen attraktiv zu machen, sei es wichtig, angehende Fachkräfte in der Region zu halten. „Wir sind in Hinblick auf die Ausbildungsförderung, mit Projekten wie „ruhrvalley” auf einem guten Weg. Diesen wollen wir weiter gehen und bei den Herner Schülern auch die Hochschulaffinität ausbauen.” Dr. Frank Dudda bezeichnete Herne dabei als Klammer für die umliegenden Hochschulen in Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen.

Eric Weik, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet erklärte, worauf es bei dem Projekt ankommt: „Es geht weniger um den eigentlichen Berufswunsch, sondern darum, wie die jeweilige Person ihn verwirklichen kann. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich beraten. Sowohl über Ausbildungs-, als auch über Studienangebote. Viele Jugendliche haben sich zum Beispiel noch gar nicht mit der Möglichkeit befasst, auch dual studieren zu können.”

Darüber hinaus wollen die Verantwortlichen ein Zeichen setzen, dass Zukunft auch in Herne stattfinde und Berufsstarter nicht zwangsläufig das Ruhrgebiet verlassen müssen, um zu studieren oder eine Ausbildung zu beginnen. Für Hochschulpräsident Dr. Jürgen Bock sei es vor allem wichtig, die Betriebe mit einzubinden: „Im Rahmen der Regionalisierung ist es natürlich wichtig, dass die Herner Unternehmen auch wissen, welche Studiengänge wir überhaupt anbieten und dass sich Ausbildung und Studium nicht gegenseitig ausschließen.” Nur so könne Innovation in der Region gefördert werden, so Bock weiter. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda lobte die Kooperation in Hinblick auf die damit einhergehende Signalwirkung. Um Herne für neue Unternehmen attraktiv zu machen, sei es wichtig, angehende Fachkräfte in der Region zu halten. „Wir sind in Hinblick auf die Ausbildungsförderung, mit Projekten wie „ruhrvalley” auf einem guten Weg. Diesen wollen wir weiter gehen und bei den Herner Schülern auch die Hochschulaffinität ausbauen.” Dr. Frank Dudda bezeichnete Herne dabei als Klammer für die umliegenden Hochschulen in Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen.

Text: Katharina Piorrek