Die 22-jährige Johanna Bojarzin singt gerne Balladen
2020 gewann sie den Jugendkulturpreis der Stadt Herne, den „HERBERT!“. Aktuell ist Bojarzin, die sich den Künstlernamen „Johama“ zugelegt hat, Studentin. „Ich studiere gerade Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit an der Technischen Universität Dortmund. Dieses Jahr werde ich aber wechseln, um an der Folkwang Universität der Künste in Essen integrative Kompositionen zu studieren“, so die Singer-Songwriterin im inherne-Interview.
Nach dem Sieg beim „HERBERT!“ sei einiges passiert, sagte sie. Sie habe ihr Siegerlied im Tonstudio aufgenommen und 2020 noch veröffentlicht. „Ich habe jetzt vier Singles und eine EP mit sechs Liedern rausgebracht.“ Ihre Lieder sind fast immer melancholische Balladen. „Ich habe auch einige schnellere Lieder aufgenommen. Ich bin aber immer schon ein melancholischer Mensch gewesen. Die Harmonien in Moll finde ich schön, besonders, wenn man da ein bisschen Abwechslung herein bringt.“ Das Thema Liebe fände sie immer schon sehr interessant, daher seien ihre Kompositionen eben oft Balladen.
„Ich bin aber schon immer ein melancholischer Mensch gewesen.“

19 Jahre Klavierunterricht
„Johamas“ Stimme klingt, als habe sie jahrelang professionellen Gesangsunterricht bekommen. „Ich hatte nur für ein bis zwei Monate in Bochum Gesangsunterricht. Ansonsten nehme ich seit meinem dritten Lebensjahr Klavierunterricht. Begonnen habe ich mit dem Keyboard und bin im Alter von zehn Jahren auf das Klavier umgestiegen. Jetzt nehme ich noch Gitarrenstunden – aber keinen Gesangsunterricht“, so die Wanne-Eickelerin.
„Wiederseh’n“ auf Youtube
Ihre aktuelle Single heißt „Wiederseh’n“ und behandelt das Thema Depressionen. Zu hören ist das Lied auf Spotify, zu sehen und zu hören ist es auf YouTube. Regie beim Video führte der Wanne-Eickeler Regisseur Merlin Morzek. „Er hatte schon Regie bei meinem ersten Video zu ‚You are the one‘ geführt. Ich habe ihn beim ‚HERBERT!‘ 2020 kennengelernt, er war damals Jury-Mitglied.“ Für das neue Video gab es eine längere Vorbereitungszeit, in der alles festgelegt wurde. „Der eigentliche Dreh dauerte dann knapp fünf Stunden.“