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Jugendliche wollen ihren Stadtbezirk aufpolieren

Wie kann Wanne für Jugendliche attraktiver werden?

16 Jugendliche trafen sich und diskutierten über die Zukunft ihrer Stadt. Foto: Armin Kurpanik

Das Jugendforum ist am 15. November 2016 im Pub à la Pub an den Start gegangen. Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler der Realschule Crange und des Gymnasiums Wanne trafen sich in den Abendstunden und diskutierten gemeinsam über die schönen und nicht so schönen Ecken Wannes und brachten viele neue Ideen zur Aufpolierung ihres Stadtbezirks ein.

Das Jugendforum findet seinen Ursprung im Projekt Demokratie Leben, das deutschlandweit Ideen und Engagement fördert. Jugendlichen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Ideen für Herne-Wanne zu präsentieren. Genau das taten sie!

In gemeinsamer Runde mit der Kinderanwältin Nuray Sülü und KiJuPa Geschäftsführer Armin Kurpanik trafen sich die Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren und beschrieben die Umgebung, in der sie wohnen. Die Idee dahinter war, eine Vorstellung des täglichen Lebensraums zu entwickeln, in der sie sich selbst wohl fühlen.

Einige gute Ideen
Als positiv wird empfunden, dass der Kanal ein schöner Ort ist, an dem man sich im Sommer treffen und gemeinsam schwimmen kann. Allerdings fehle es vielen an Freizeitmöglichkeiten. Trifft man sich mit Freunden in der Stadt, um etwas zu unternehmen, bleibt oft nur die Möglichkeit, in die Umgebungsstädte zu fahren oder abhängig vom Wetter in Parks zu gehen. Eine Skaterhalle, in der sich alle gemeinsam am Nachmittag treffen, sich mit Freunden unterhalten, skaten oder Inliner fahren, ist ein Wunsch, der mehrfach genannt wurde. Auch wurde die Frage gestellt, warum nicht frei verfügbares WLAN in der Wanner Innenstadt vorhanden sei. Jeder Zweite besitze ein Smartphone und die Möglichkeit Freifunk einzurichten, könne kein großes Problem sein. Heutzutage nutzt so gut wie jeder Whatsapp, Instagram und Co. dazu mit Freunden in Kontakt zu bleiben.

Die Kids erarbeiteten sich gemeinsam ein Konzept. Foto: Armin Kurpanik

Die Kids erarbeiteten sich gemeinsam ein Konzept. Foto: Armin Kurpanik

Beschwerden
Es fehle den Jugendlichen an öffentlichen Plätzen, an denen man Fußball spielen kann. Nicht jeder sei im Verein und habe die Möglichkeit nachmittags dort zu spielen. Als sehr negativ wurde empfunden, dass auf einigen Spielplätzen Hundeköder ausliegen, in denen Rasierklingen versteckt sind. Ebenfalls sind viele Spielplätze verwahrlost und bieten nicht mehr die Möglichkeit die Zeit dort so zu verbringen, dass es Spaß macht.

Offenes Treffen
Das Jugendforum trifft sich mehrmals im Monat. Interessierte Kinder und Jugendliche aus Herne-Wanne im Alter von 12-18 Jahren können sich bei der Kinderanwältin oder dem Kinder- und Jugendparlament melden und ihre Ideen einbringen!

Armin Kurpanik