Manifesta

Kreativtag rund um die Christuskirche in Wanne

2. September 2026 | Kultur
Dozentin Büsra Inam. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne.

An und in der Christuskirche – dem Herner Hauptort der diesjährigen Manifesta – wurde den Menschen der Zugang zur Kunst leichtgemacht. Beim „Urban Sketching“ (Stadtzeichnen) konnten Passant*innen und Anwohnende an aufgebauten Staffeleien zu Stift und Papier greifen. So konnten sie ihre Eindrücke von Wanne-Eickel festhalten. Kunstschaffende der JKS standen den Teilnehmenden dabei direkt vor Ort zur Seite und gaben Hilfestellung. Im Innenraum der Kirche lief parallel ein Nähprojekt unter der Leitung von Dozentin Chiara Cremon, bei dem aus alten Industriebannern bunte Wimpelketten gefertigt wurden. Diese werden bald den Weg vom Hauptbahnhof Wanne-Eickel zur Christuskirche farbenfroh schmücken.

„Wir bauen mit diesen Aktionen eine Brücke von der Kirche zur Stadtgesellschaft und von der Kunst zu den Menschen“, sagte Isabella Emken, kulturpädagogische Leitung der Jugendkunstschule. „Es ging uns vor allem darum, allen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich einfach auszuprobieren und Hemmungen abzubauen.“

Die Aktion der Jugendkunstschule ist Teil des lokalen Manifesta 16+ Programms, das zeitgenössische Kunst, soziale Teilhabe und urbane Transformation in Herne verbindet. Die europäische Nomadische Biennale gastiert 2026 erstmals im Ruhrgebiet und setzt mit dezentralen Projekten starke Impulse für den Strukturwandel.

Die Kreativtage rund um die Christuskirche in Wanne bieten im Rahmen der Manifesta 16+ ein vielfältiges Programm mit Workshops, Talkrunden und kulturellen Beiträgen. Das Programm ist auf der Homepage der Stadt Herne unter www.herne.de/mani zu finden.