Kreide weicht Pixeln
Die Stadt Herne treibt die Digitalisierung an ihren Schulen weiter voran und setzt auf moderne Technik im Unterricht. Alle allgemeinen Unterrichtsräume an Schulen in städtischer Trägerschaft verfügen nun über interaktive Displays. In den Herbstferien erhielten die letzten fünf Schulen die neuen Systeme. Damit befinden sich im gesamten Stadtgebiet jetzt 1.300 digitale Tafeln in Betrieb.
Die einheitliche Ausstattung ermöglicht allen städtischen Schulen Zugriff auf dieselbe technische Basis. Foto: Patrick Mammen, Stadt Herne
Die Handwerker*innen installierten die Geräte an den Förderschulen Dorneburg, Erich-Kästner und Robert-Brauner sowie an den Grundschulen Börsinghauser Straße, Pantrings Hof und Laurentius. Durch die Arbeiten während der schulfreien Zeit lief der Unterrichtsbetrieb ohne Beeinträchtigungen weiter. Während die allgemeinen Klassenräume damit vollständig versorgt sind, folgt der vereinzelte Restausbau in den naturwissenschaftlichen Fachräumen als nächster Schritt.
Direkter Zugriff auf das Internet
Die Geräte bieten verschiedene Funktionen für den Unterricht. Schüler*innen sowie Lehrkräfte koppeln ihre tragbaren Computer oder Tablets direkt mit den Bildschirmen, um Inhalte zu teilen. Zudem ist der Zugriff auf das Internet direkt über die berührungsempfindlichen Bildschirme möglich, wodurch die Klassen Unterrichtsinhalte gemeinsam aufrufen und recherchieren können. Spezielle Programme auf den Geräten unterstützen den digitalen Unterricht im Alltag.
Einheitliche Ausstattung
Durch die einheitliche Ausstattung erhalten alle städtischen Schulformen von den Grundschulen über die weiterführenden Schulen bis hin zu den Förderschulen und Berufskollegs Zugriff auf dieselbe technische Basis. Dies sorgt für gleiche Lernbedingungen an allen städtischen Standorten. Bei der Beschaffung spielten wirtschaftliche und ökologische Faktoren eine Rolle. Die Geräte verbrauchen wenig Strom und sind auf eine mehrjährige Nutzung ausgelegt. Aktualisierungen und Wartungen führt die städtische Schul-IT per Fernzugriff durch, wodurch sich Anfahrtswege verringern.