Realschule Crange

Mehr Sichtbarkeit beim Fahrradfahren

29. November 2023 | Gesellschaft
Alexander Czapla erklärt den Schüler*innen warum es wichtig ist, im Straßenverkehr auf sich aufmerksam zu machen. Foto: Frank Dieper.

Ob früh morgens auf dem Weg zur Schule oder abends nach dem Training auf dem Nachhauseweg: Dämmerung und Dunkelheit erfordern viel Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Kinder auf Fahrrädern unterschätzten oft die Situation. Hier will die Aktion die jungen Radfahrenden unterstützen und gleichzeitig ermutigen, den Weg selbstständig und aktiv zurückzulegen.

Insgesamt konnten vier Klassen der Jahrgangsstufe fünf und eine der Stufe sechs an der Aktion teilnehmen. Angeboten wurde diese von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. und der Stadt Herne.

„Es ist ganz wichtig, dass ihr euch sichtbar macht,“ begann Alexander Czapla von der AGFS die Aktionsschulstunde für die Klasse 5d. Zunächst befragte er die Schüler*innen darüber, was sie zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr wissen. Anschließend ging es in Gruppen an die vier verschiedenen Stationen mit praktischen Übungen. „Wir wollen euch an den Stationen nützliche Informationen geben,“ betonte Czapla.

  • Schüler*innen der Klasse 5d der Realschule Crange. Foto: Frank Dieper.

Die Aktionsstände

Bei der „Black Box“-Station mussten die Schüler*innen selbst auf das Fahrrad steigen und in die Pedale treten. Nur so wurde ein Bild sichtbar, auf dem Fahrradfahrende mit und ohne Licht zu sehen waren. Diese sollten die Schüler*innen zählen. Bei einer weiteren Station gab es Tipps und Tricks zur Selbsthilfe bei einem defekten Fahrrad. In der aufgebauten Werkstatt sollten die Schüler*innen Fehler an einem Fahrrad finden und beheben.

Die anwesenden Polizisten zeigten bei einer weiteren Station das ideale verkehrssichere Fahrrad und warum Klingel, Bremsen, Lampen und Reflektoren wichtig sind. Außerdem betonten sie, wie wichtig es ist beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen. Bei einer weiteren Station erhielten die Schüler*innen außerdem einen Perspektivwechsel hinter das Steuer eines Autos. Durch einen kleinen Karton konnten sie hindurchsehen und mit Licht auf verschiedenen Reflexmaterialien leuchten. So konnten die Unterschiede deutlich gemacht und gezeigt werden, welche die ideale Kleidung für den Straßenverkehr ist.

In einer Abschlussbesprechung ging Alexander Czapla noch einmal aufdas Thema Helm tragen ein. Außerdem brachte er den Schüler*innen die Gefahren von sich verheddernden Schnürsenkeln und rutschigen Pedalen nahe.

Weitere Informationen zu der Aktion „Sehen und gesehen werden – nur Armleuchter fahren ohne Licht“ können hier nachgelesen werden.

Jasmin Stüting