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Neues Feuerwehrhaus ein Meilenstein

Übergabe der Baugenehmigung: Fertigstellung Anfang 2020

Pressekonferenz auf dem Gelände des zukünftigen Feuerwehrhauses. ©Philipp Stark, Stadt Herne Pressekonferenz auf dem Gelände des zukünftigen Feuerwehrhauses. ©Philipp Stark, Stadt Herne

Ein neues Feuerwehrhaus entsteht an der Koniner Straße 8, schräg gegenüber vom Job-Center. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und Feuerwehr-Dezernent Dr. Frank Burbulla übergaben jetzt die Baugenehmigung an den Investor Uwe Kappel.

Anfang des Jahres 2020 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Dann ziehen dort die Löschzüge Herne-Mitte, Süd und Holsterhausen ein, die bislang eher unzureichend unter anderem in der Germanenstraße untergebracht waren. “Was lange währt wird endlich gut”, beschrieb Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda das Vorhaben. “Das wird hier aber so gut wie nie zuvor gedacht, das liegt an der genialen Lage und an dem guten Partner, den wir mit Uwe Kappel gefunden haben.”

  • Übergabe der Baugenehmigung an den Bauherrn: Dr. Frank Burbulla, Uwe Kappel, Dr. Frank Dudda und Andreas Spahlinger. ©Philipp Stark, Stadt Herne.

Optimale Bedingungen

Für Feuerwehrdezernent Dr. Frank Burbulla ist “der Bau des Feuerwehrhauses ein Meilenstein in die moderne Welt der Freiwilligen Feuerwehr und ein gigantischer Schritt nach vorne”. Verwaltungsinterne Projektleiterin ist Sylvia Ludwig, die zusammen mit einer Kollegin auch die Projektleitung für die demnächst geplante Hauptfeuerwehrwache übernimmt. “Also ist dieses Vorhaben hier sozusagen das Gesellenstück für Ludwig”, so Burbulla. “Wir bauen das erste Feuerwehrhaus nach Norm”, unterstrich Feuerwehrchef Andreas Spahlinger, “damit haben wir optimale Bedingungen für den Einsatz. Von so etwas träumen wir bisher. Das ist aber erst einmal der Einstieg. Wir brauchen auch dringend eine neue Hauptfeuerwache.”

Gute Zusammenarbeit

Uwe Kappel verwies auf die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Stadt Herne, so habe man visavis das Job-Center gemeinsam errichtet. “Zielsetzung für die Fertigstellung ist Anfang nächsten Jahres”, sagte der Architekt Jens Attelmann von Peinelt & Partner.

80 Einsatzkräfte rücken hier aus

Das geplante Gebäude entsteht auf einem 5.640 Quadratmeter großen Gelände – mit Aufstellfläche, Übungshof und Stellplätzen. Rund 80 Einsatzkräfte rücken von hier aus. Umkleideräume, Fahrzeughalle und Stellplätze sind durch kurze Fußwege verbunden. Das Gebäude besteht aus einer eingeschossigen Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen für Feuerwehrfahrzeuge sowie einer Waschhalle einschließlich rückwärtig angesiedelter diverser Räume sowie einem seitlich angebauten zweigeschossigen Baukörper. Im Obergeschoss befindet sich ein Schulungsraum, sowie Räume für die Jugend- und Kinderfeuerwehr.

Oberbürgermeister Dudda verwies darauf, dass seine Joggingstrecke an der künftigen Baustelle vorbeiführt. Er kündigte Qualitätskontrollen an. Was aber eher als Gag denn als Bedrohung empfunden wurde.

Horst Martens