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Neues Gesicht für den Europaplatz

Start für den Umbau: 2017

Achim Wixforth (v.l.), Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtplanung, Daniel Wirbals, Mitarbeiter im Fachbereich, und Thomas Scholle vom Planungsbüro plan-lokal präsentieren das Plakat zum Projekt. © Stadt Herne, Phillip Stark. Achim Wixforth (v.l.), Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtplanung, Daniel Wirbals, Mitarbeiter im Fachbereich, und Thomas Scholle vom Planungsbüro plan-lokal präsentieren das Plakat zum Projekt. © Stadt Herne, Phillip Stark.

Im Rahmen des Stadtumbauprojektes „Herne-Mitte baut um“ soll der Europaplatz ab dem Jahr 2017 neu gestaltet werden. Als wichtiges Einfallstor der Innenstadt ist der Platz ein stark frequentierter Anlaufpunkt in der Herner City, eingerahmt vom LWL-Museum für Archäologie, der Kreuzkirche und der Haltestelle der U35.

Mit der Umgestaltung sollen die Platzkanten neu gefasst werden, um die Aufenthaltsqualität des Platzes für die vielfältigen Nutzergruppen zu steigern und das LWL-Museum sowie die Kreuzkirchengemeinde stärker an den Platz und an die Innenstadt anzubinden. Außerdem ist eine kindgerechte Gestaltung der zirka einen Hektar großen Fläche erwünscht.

Die Stadt Herne begleitet die Planungsphase der Experten, die eine zweiwöchige Planungswerkstatt beinhaltet und von Anfang an bürgeroffen ausgelegt ist. Drei Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsplanern und Architekten bzw. Stadtplanern entwickeln im Rahmen eines kooperativen Werkstattverfahrens Ideen und Vorschläge, die eine möglichst hohe städtebauliche und stadtgestalterische Qualität erreichen sollen. Verantwortlich für die Durchführung und Nachbearbeitung der Planungswerkstatt zeichnet das Dortmunder Planungsbüro plan lokal.

Die Umgestaltung des Europaplatzes ist Teil eines Maßnahmenpaketes, das in den kommenden Jahren mit Hilfe von Städtebaufördermitteln zur Stärkung des Stadtumbaugebietes Herne-Mitte umgesetzt werden soll. Nach aktuellem Stand stehen Mittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, von denen die Stadt Herne 20 Prozent selbst tragen müsste. Am Ende der Planungswerkstatt steht der Beschluss einer siebenköpfigen Empfehlungskommission, die eine schriftliche Empfehlung für die weitere Verarbeitung der Planungsaufgabe abgibt.

Wenn die politischen Gremien zustimmen, kann die Baumaßnahme vorbehaltlich der Bereitstellung von Fördermitteln ab dem Jahr 2017 vergeben und umgesetzt werden.

Die weiteren öffentlichen Termine der Planungswerkstatt im LWL-Museum:

Bürgerinformationsabend am 19. August ab 19 Uhr.

Bürgersprechstunde am 20. August von 17 bis 18.30 Uhr.

Zwischenpräsentation am 21. August ab 18.30 Uhr.

Erste Ergebnisse des Planungsteams werden am 3. September ab 17 Uhr im LWL-Museum in einer öffentlichen Abschlusspräsentation vorgestellt.