Wanne-Eickel

Regierungspräsident begleitet Bezirksschornsteinfeger

15. Juni 2026 | Gesellschaft
Heinrich Böckelühr (Mitte) gemeinsam mit Andreas Quentmeier (links), Obermeister und Geschäftsführer der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Arnsberg, und Bezirksschornsteinfeger Stefan Melchers (rechts). Foto: Jason Rittmeyer, Bezirksregierung Arnsberg

Der Beruf des Schornsteinfegers hat in den vergangenen Jahren eine große Wandlung erfahren. Zu dem Beruf gehört deutlich mehr als das klassische „Kehren von Kaminen“. Schornsteinfeger*innen sind viel mehr auch technische Dienstleister und Berater, die mit Hilfe von komplexen digitalen Messtechniken auch Themen wie die energetische Sanierung und den Klimaschutz voranbringen.

Handwerk mit Technik und Umweltberatung

Der Beruf bindet traditionelles Handwerk mit Technik und Umweltberatung. „Wer heute Schornsteinfeger wird, muss nicht nur handwerklich geschickt sein, sondern auch technisches Verständnis, digitale Kompetenz und Beratungsfähigkeit mitbringen. Umso schöner, dass ich die Gelegenheit hatte, in den Beruf einzutauchen. Der ist wirklich sehr vielfältig“, erklärt der Regierungspräsident. In Herne hat das Trio einen Rohbau besichtigt und einen Schornstein freigegeben sowie einen Pelletofen begutachtet.

Nicht einfach ein Beruf

320 Kehrbezirke gibt es im Regierungsbezirk Arnsberg. Das Team für Schornsteinfegerangelegenheiten bei der Bezirksregierung Arnsberg sorgt für die Ausschreibung freier Kehrbezirke, die Auswahl der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerinnen und -schornsteinfeger und steht auch für Anfragen zur Verfügung. „Es ist schön, dass wir heute unserem Regierungspräsidenten unser Handwerk näherbringen können. Schornsteinfeger ist nicht einfach ein Beruf, wir verstehen es als Berufung. Und eins können wir sagen: Heinrich Böckelühr hat sich gut geschlagen“, fasst Andreas Quentmeier zusammen.

Gesellenmütze im Tausch gegen Zylinderhut 

Nach getaner Arbeit konnte Obermeister Andreas Quentmeier dem Regierungspräsidenten am Ende des Tages noch eine Freude bereiten: Die Gesellenmütze wurde gegen einen Zylinderhut als äußeres Zeichen des Berufsstandes eingetauscht, den Heinrich Böckelühr mit besonderem Stolz angenommen hat.

Informationen

Weitere Infos gibt es unter www.bra.nrw.de/energie-bergbau/energietechnologie/schornsteinfegerangelegenheiten und für interessierte Schüler*innen zum Ausbildungsberuf unter www.schornsteinfeger.de oder beim Sekretariat der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Arnsberg unter Telefon 0 23 71 / 35 101 0.