Spende für Kinderhospiz
Die derzeit bei der Herner Feuerwehr in Ausbildung befindlichen Brandmeisteranwärter*innen haben in der Weihnachtszeit eine Spendenaktion für das Kinderhospiz „Arche Noah“ gestartet. Unter anderem beim Weihnachtsmarkt für die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr und deren Angehörige sammelten sie Geld, das nun übergeben wurde.
Eine stolze Summe steht auf dem Spendencheck: 4.750 Euro wurden überreicht. Foto: Frank Dieper, Stadt Herne.
„Nachdem wir als Grundausbildungslehrgang 25/27 von unseren Ausbildern die Aufgabe bekamen, eine Spendenaktion zu organisieren, war für uns schnell klar, wofür wir das tun wollen: Für die, die es wirklich brauchen. Unsere Wahl fiel auf das Kinderhospiz ‚Arche Noah‘ in Gelsenkirchen. Trotz der kurzen Zeit, die wir für die Planung der Veranstaltung hatten, wollten wir etwas auf die Beine stellen, das wirklich etwas bewegt. Jeder aus dem Lehrgang hat mit angepackt, alle waren mit Herzblut dabei. So entstand eine Veranstaltung beziehungsweise ein Abend voller Begegnungen, Spielereien und Leckereien – und am Ende eine Spendensumme, die uns selbst sprachlos gemacht hat: 4.750 Euro. Eins noch: Wir als Lehrgang bedanken uns von Herzen bei jedem Besucher und bei allen, die diese Spendenaktion möglich gemacht haben“, sagt Lehrgangssprecher Kai Schachtsieck über die Initiative des Feuerwehrnachwuchses.
Gemeinsam mit Hernes stellvertretendem Feuerwehrchef Sebastian Datema übergaben Vertreter der Herner Brandmeisteranwärter*innen die Spendensumme nun an Mitarbeitende des Kinderhospizes „Arche Noah“.
Die Einrichtung in Gelsenkirchen kümmert sich seit 2001 und damit seit bald einem Vierteljahrhundert um die Pflege und Begleitung sterbender Kinder und Jugendlicher – und das eben nicht nur in der Nachbarstadt, sondern im Ruhrgebiet insgesamt und auch darüber hinaus.
Hospize leisten einen immens wichtigen Beitrag, indem sie schwerstkranke und sterbende Menschen zum Ende ihres Lebenswegs begleiten und dabei auch Sorge tragen für die Belange der Angehörigen, die Abschied nehmen müssen. Dies ist schon bei Erwachsenen eine schwere und belastende Aufgabe. Erst recht gilt dies, wenn es um die Sterbebegleitung von Kindern und Jugendlichen geht.