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Startschuss für Erweiterung des St. Marien Hospital Eickel

Gesundheit

Freuen sich über die zukünftigen Möglichkeiten: Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth Gruppe, der Ärztliche Direktor Dr. Peter W. Nyhuis und Alois Baumhoer, Mitglied der Geschäftsführung (v.r.n.l.). Freuen sich über die zukünftigen Möglichkeiten: Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth Gruppe, der Ärztliche Direktor Dr. Peter W. Nyhuis und Alois Baumhoer, Mitglied der Geschäftsführung (v.r.n.l.).

Nach der Fertigstellung des neuen Rheumazentrums in Wanne im April steht für die St. Elisabeth Gruppe das nächste Bauprojekt an. Anfang Juni fällt der Startschuss für den Neubau des Westflügels des St. Marien Hospital Eickel. Bis Mitte 2015 erhält die Fachklinik mit diesem Anbau ein neues Gesicht.

Bereits 2007 investiert die heutige St. Elisabeth Gruppe 15 Mio. Euro umfassend in die Modernisierung der Klinik. So wurde das über 120 Jahre alte Gebäude vollständig saniert und um einen Anbau ergänzt. Mit dem Neubau des Westflügels fließen nun weitere 9,1 Mio. Euro in die Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Neuer Anbau bietet das Vierfache der Fläche

Bereits im April wurde das alte Westflügel-Gebäude links vom Haupteingang abgerissen, um Platz für den Neubau zu schaffen. Während der Bau aus den 70er Jahren 1.200 m2 umfasste, wird der neue Anbau mit 4.700 m2 fast das Vierfache der bisherigen Fläche bieten. Diese verteilt sich auf vier Etagen und insgesamt 75 Räume. Im Juni 2015 werden die Räumlichkeiten bezugsfertig sein.

„Mit dem Neubau tragen wir der kontinuierlich steigenden Zahl an Patienten Rechnung, die mit psychischen Erkrankungen im St. Marien Hospital Eickel behandelt werden”, erläutert Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth Gruppe. „Wir erleben aufgrund der guten und umfassenden Versorgung eine kontinuierlich wachsende Nachfrage nach Therapieplätzen. Die Schaffung neuer räumlicher Kapazitäten war uns daher ein wichtiges Anliegen.”

Während nach der Fertigstellung im Unter- und Erdgeschoss des Neubaus wieder die Bereiche untergebracht werden, die bisher im jetzt abgerissenen Altbau beheimatet waren, bieten die erste und zweite Etage neu geschaffenen Raum. Im Untergeschoss erhalten die verschiedenen Therapiegruppen des St. Marien Eickel, wie z. B. die Kunst-, Werk- und Ergotherapie 22 neue, moderne und großzügige Räume. Im Erdgeschoss ziehen nach der Fertigstellung u.a. wieder die Ambulanz, der Sozialdienst und die Ärzte in gänzlich neu gestaltete und flächenmäßig optimiert Räume ein.

Das 1. Stockwerk beherbergt ab dem nächsten Jahr zwei Tagesklinikgruppen. Den Gruppen stehen in den neuen Räumlichkeiten insgesamt 19 Zimmer zur Verfügung. Dort befinden sich Gruppen-, Ruhe-, Speise- und Aufenthaltsräume sowie eine Küche für Therapiezwecke. Das St. Marien Hospital Eickel bietet dann Platz für vier Tagesklinikgruppen mit insgesamt bis zu 60 Plätzen. In der 2. Etage des Neubaus entsteht eine weitere Patientenstation mit 16 Patientenzimmern und Aufenthaltsräumen.

Alle Zimmer des neuen Gebäudeteils haben bodentiefe Fenster und eine moderne Ausstattung, die ein freundliches Ambiente erzeugt. Die lichtdurchfluteten, großzügigen Patientenzimmer verfügen über ein eigenes Bad mit WC und Dusche. Technisch und energetisch wird der Neubau auf dem aktuellsten Stand sein. Während der Umbauphase nutzt das Team der Psychiatrie übergangsweise vorhandene Räume in nebenliegenden Gebäuden. „Wir geben uns größte Mühe um die Bauarbeiten für alle Beteiligten so wenig einschränkend wie möglich zu gestalten”, so Theo Freitag.