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Wer macht mit bei der pfingstlichen Radtour der Stadt?

Umwelt und Mobilität

Zu einer pfingstlichen Umwelt-Radtour startet die Stadt Herne am Pfingstmontag, 25. Mai, um 10 Uhr. Bei dem etwa 25 Kilometer langen Rundkurs steuern Stadtrat Karlheinz Friedrichs und Co. fünf Stationen an, die mit Umwelt- und Naturschutz zu tun haben.

Interessierte Mitradler sind herzlich eingeladen. Sie sollten sich jedoch anmelden, da das Kontingent auf 50 Teilnehmer begrenzt ist. Anmeldungen nimmt Thomas Semmelmann entgegen, Radverkehrsbeauftragter der Stadt und Umwelttag-Organisator: Mail thomas.semmelmann@herne.de, Telefon: 0 23 23 / 16-21 21.

Der Herner Umwelttag, jeweils mit großem Besucherinteresse im Revierpark gefeiert, jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mail. Für die Organisatoren war der runde Geburtstag ein Anlass, zu einer Radtour einzuladen, bei der die Themen im Mittelpunkt stehen, die auch den Umwelttag ausmachen. “Wir wollten etwas ganz Besonderes machen”, sagte Stadtbaurat Karlheinz Friedrichs. “Das Radfahren erfreut sich derzeit größter Beliebtheit und ist zudem ein umweltfreundliches Verkehrsmittel.”

Start ist um 10 Uhr vor dem Lago im Revierpark Gysenberg. “Die Strecke bildet einen Querschnitt der ökologischen Umgestaltung unserer Stadt ab”, so Wilhelm Nobert, stellvertretender Leiter des Umweltamtes. Das Lago ist schon die erste Station, dort erfahren die Radtour-Teilnehmer, wie sorgfältig mit Energie und Wasser umgegangen wird. Außerdem soll vor dem “Lago” in Zukunft ein Windrad platziert werden – dies zum Thema regenerative Energie. Zweite Station: Die Akademie Mont-Cenis mit ihrer gigantischen Klimahülle und dem Energiepark der Stadtwerke Herne nebenan. Dritte Station: Die HCR-Niederlassung – dort geht es um die Euro-6-Norm und um klimafreundliche Mobilität. Vierte Station: Die Umgestaltung des Ostbaches und des Schmiedesbaches. Der Rundkurs endet wieder im Revierpark Gysenberg.

“Die Strecken der Radtour sind auch für Radfahrer zu bewältigen, die weniger trainiert sind”, sagt der ADFC-Vorsitzende Christian Ehrecke. “Die Fahrt informiert über den Umweltschutz, sie soll aber auch Spaß machen”, sagt Ehrecke. Die Strecke führt nicht komplett über Radwege, betonte Ehrecke, sondern auch über normale Straßen.” Dabei geht es auch nicht darum, als erster ans Ziel zu kommen: Wir fahren immer in der Gruppe. Es wird kein Verfolger-Rennen geben.”

Die Radtour verweist im Übrigen auf den Umwelttag, der eine Woche später stattfindet, nämlich am Sonntag, 31. Mai.